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    Watchmen from Jerusalem - Issue #1, 2026

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Schalom liebe Freunde,

ich möchte noch einmal betonen, dass dieser Newsletter sowohl theologische als auch politische Themen behandelt. Mein Ziel ist es, euch zu einem besseren Verständnis grundlegender biblischer Wahrheiten und aktueller Hintergründe zu verhelfen, damit ihr aus biblischer Perspektive besser erkennen könnt, was in der heutigen Welt geschieht. Um über aktuelle Ereignisse rund um Israel auf dem Laufenden zu bleiben, meldet euch bitte für die Freitagsgebetspunkte von „Intercessors for Israel“ an. Dort findet ihr konkrete Gebete, die wir wöchentlich vor Gott bringen, wobei unser Fokus darauf liegt, dass Sein Reich auf Erden so kommt, wie es bereits in der Ewigkeit ist (Lk 11,2). Natürlich dreht sich das meiste davon um Israel, da ich berufen bin, ein Wächter auf den Mauern Jerusalems zu sein (Jes 62,6-7), und die meisten Endzeitprophetien, die sich erfüllen müssen, bevor der Herr Jeschua wiederkommt, konzentrieren sich heute auf Israel und seine Nachbarländer. Das führt mich zum ersten Thema.

Wo stehen wir heute prophetisch gesehen?

Ein biblisch versierter Freund von mir sagte mir, dass eine gute Methode, um festzustellen, wo wir auf Gottes prophetischer Uhr stehen, darin besteht, die Dinge rückwärts zu betrachten – bei Seinem Endziel für diese Heilszeit anzufangen und dann zu sehen, was geschehen muss, damit Sein Reich auf Erden kommt.

- Gottes Endziel ist es, dass die Erkenntnis Seiner Herrlichkeit die Erde bedeckt wie Wasser das Meer (4Mo 14,21; Ps 57,6; 72,19; Jes 6,3; 11,9; Hes 43,2; Hab 2,14; 3,3; Mal 1,11).

- Das wird erst geschehen, wenn Sein Sohn, unser Herr Jeschua und Israels König Messias, wiederkommt und Seinen Thron in Jerusalem aufstellt, um als der größere Sohn Davids zu herrschen und von Zion aus über die ganze Welt zu regieren (Ps 132,11; Jes 9,6; Jer 23,5; 33,17, 20-21; Lk 1,32; Apg 2,29-36; Röm 1,3; Offb 22,16).

- Bevor Er wiederkommt, muss ganz Israel – was im Kontext einen Überrest bezeichnet (Jer 31,7, 31-34; Joel 3,5; Mi 7,18; Zef 3,13; Röm 9,27; 11,5, 26) – gerettet werden, um Ihn willkommen zu heißen, indem sie sagen: Baruch haba b’Schem JHWH [„Gesegnet sei der, der im Namen JHWHs kommt“] (Ps 118,25-26; Mt 23,39).

- Damit ein Überrest Seines auserwählten Volkes zu Jüngern des Messias Jeschua werden kann, müssen sie in das Land zurückkehren, da dort ganz Israel laut Prophezeiung gerettet werden soll (5Mo 30,3-6; Jer 32,37-40; Hes 11,17-20; 36,24-32). Und das bedeutet das gesamte von Gott verheißene Land – zumindest vom Jordan bis zum Mittelmeer, wenn nicht sogar darüber hinaus (Jer 32, 41-44).

- Damit dies geschehen kann, muss Gott Jerusalem zu einem Kelch des Taumels und zu einem Stein des Anstoßes für alle Nationen machen, zumindest für alle, die sich physisch in der Nähe Israels befinden (Sach 12,2-9), da ganz Israel in diesem Zusammenhang gerettet wird (Sach 12,10). Unterdessen sind die meisten Nationen heute alles andere als begeistert vom jüdischen Staat, da die überwältigende Mehrheit der Resolutionen der UN-Vollversammlung gegen Israel ständig mit überwältigender Mehrheit verabschiedet wird!

- Damit der Überrest Seines auserwählten Volkes gerettet werden kann, muss er natürlich am Leben sein – wenn also die Nationen gegen Jerusalem vorrücken, muss Israel über jene überaus große Armee verfügen, die in Hesekiel 37,10 prophezeit wurde und die wir heute sehen, da die IDF von Militärexperten stets als eine der besten Armeen der Welt eingestuft wird. Tatsächlich wird Israels Luftwaffe oft als die Nummer eins unter den Luftwaffen überhaupt bezeichnet!

- Ein großer Teil davon beinhaltet auch, dass nichtjüdische Christen Israel in seiner Zeit der Wiederherstellung zur Seite stehen und ihm helfen. Bitte beachtet, dass es in unseren Bibeln oft besser wäre, „Nichtjuden“ zu verwenden, wenn das Deutsche das hebräische goy’im entweder mit „Völker“ oder „Heiden“ übersetzt, und je nach Kontext sind damit häufig ausschließlich nichtjüdische Christen gemeint (Ps 126,1-3; Jes 40,1; 43,5-6; 49,22; 60,3-11; 61,5; Jer 31,5-6).

Mir scheint, dass wir rasch die Erfüllung vieler der oben genannten Phasen erleben und dass Seine Wiederkunft wahrscheinlich früher eintritt, als viele westliche Gläubigen denken – sofern westliche Gläubige überhaupt über Seine Wiederkunft nachdenken. Schließlich würde das bedeuten, Prophezeiungen zu studieren und darüber zu predigen sowie die zentrale Rolle Israels zu verkünden. Doch der Feind hat heute so viele falsche Propheten in den Leib des Messias gesandt, wovor uns unter anderem Jeschua gewarnt hat (Mt 24,4-5, 11, 24-25), dass viele Gläubige sich einfach nicht mit diesem biblischen Thema auseinandersetzen wollen, obwohl Prophezeiungen etwa ein Drittel unserer Bibel ausmachen.

Ein Grund, warum ich vermute, dass wir kurz davor stehen, ist, dass wir prophetische Ereignisse erleben – insbesondere in Bezug auf Israel –, die immer häufiger und mit größerer Intensität eintreten – wie bei einer Frau in den Wehen, kurz bevor ihr Kind geboren wird (Jes 13,6-8; Mi 5,1-2; Mk 13,8; 1 Th 5,3).

Zum Beispiel ist der Wandel in Israel seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 [7.10.] erstaunlich. Die meisten Israelis sind nun strikt gegen die Gründung eines palästinensischen Staates in diesem Land, während das Verhältnis vor dem 7.10. etwa 50:50 betrug. Dies zeigt sich auch in dem stark gewachsenen Bestreben, die Souveränität auf das gesamte Land vom Fluss bis zum Meer auszudehnen – und die Israelis wissen tatsächlich, um welchen Fluss und welches Meer es den getäuschten Demonstranten im Westen ging –, sogar bis zu dem Punkt, an dem eine bedeutende Minderheit möchte, dass Israel auch den Gazastreifen zurückerobert!

Auch die strategische Ausrichtung der IDF hat sich geändert, da sie nun eine viel aggressivere Haltung gegenüber Israels Feinden einnimmt, präventiv vorgeht und Pufferzonen in feindlichen Gebiet einrichtet, während vor dem 7.10. die Strategie darin bestand, keinen Ärger zu schüren und gelegentlich „den Rasen zu mähen“, wenn der Feind etwas zu wild wurde.

Zudem sind viele Israels, die Israel verlassen haben, größtenteils Humanisten griechischer Prägung, während diejenigen die Alija machen – also in ihre Heimat einwandern –, größtenteils Zionisten sind. Dies wird sich positiv auf die bevorstehenden nationalen Wahlen in Israel auswirken, die im Laufe dieses Jahres stattfinden werden.

Und das leitet über zum nächsten Abschnitt.

Die Söhne Zions gegen die Sohne Griechenlands (Sach 9,13)

Jemand schrieb an Intercessors for Israel [Fürbittern für Israel, Anm. d. ÜS] und bat um eine Erklärung der Begriffe „Söhne und Töchter Zions“ und „Söhne und Töchter Griechenlands“. Hier ist eine überarbeitete Fassung meiner Antwort.

Einfach ausgedrückt sind Söhne Zions diejenigen, die Gott als Zentrum des Universums sehen, die die Bibel als Offenbarung der höchsten Wahrheit betrachten, wie sie von Gott zu uns kommt und die ihr Leben so führen, dass sie Ihn ehren.

Die Söhne Griechenlands sind diejenigen, die den Menschen als Zentrum des Universums sehen und die Wahrheit ablehnen, sofern sie nicht mit ihrem logischen menschenzentrierten Denken übereinstimmt.

Ich habe ein Buch [auf Deutsch ist es zweigeteilt, Anm. d. ÜS] geschrieben, das das griechische Denken untersucht und aufdeckt: „Humanismus, der letzte der Riese Teil 1 und Teil 2“ ist auf Deutsch.

Operation Löwengebrüll

Dies ist der Name, den Israel für seinen Anteil am gemeinsamen amerikanisch-israelischen Krieg gegen das iranische Regime gewählt hat und der starke biblische Bezüge aufweist.

1. Mose 49,9: [Jakob prophezeit über Juda] Juda ist ein junger Löwe; mit Beute beladen steigst du, mein Sohn, empor! Er hat sich gekauert und gelagert wie ein Löwe, wie eine Löwin; wer darf ihn aufwecken?

4. Mose 23,24: [Bileams Prophezeiung] Siehe, ein Volk; wie eine Löwin steht es auf, und wie ein Löwe erhebt es sich. Es legt sich nicht nieder, bis es die Beute verzehrt und das Blut der Erschlagenen getrunken hat!

4. Mose 24,9: [Wieder Bileam] Er hat sich hingestreckt, sich niedergelegt wie ein Löwe und wie ein junger Löwe – wer will ihn aufstören? Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht!

Joel 4,16: Und JHWH brüllt aus Zion und lässt aus Jerusalem Seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und JHWH ist eine Zuflucht für Sein Volk und eine Bergfestung für die Söhne Israel.

Micha 5,7: Und der Überrest Jakobs wird unter den Nationen inmitten vieler Völker sein wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes, wie ein junger Löwe unter den Schafherden, der, wenn er hindurchgeht, niedertritt und zerreißt, sodass niemand retten kann.

Wir bei Intercessors for Israel [Fürbitter für Israel, Anm. d. ÜS] beten seit vielen Jahrzehnten dafür, dass Gott Jeremia 49,35-39 erfüllt, das sich auf Elam bezieht, wo sich Teile des heutigen Irans befinden. Damit dies geschieht, muss es zu einem Regimewechsel kommen, da Gott sagt, Er werde den König und seine Fürsten vernichten.

Außerdem muss es eine Zerstörung der iranischen Raketenabschussrampen geben – das ist ihr „Bogen“, der die Pfeile abschießen kann, oder die heutigen ballistischen Raketen – und das ist bereits in großen Maße geschehen.

Zudem muss es inmitten dieser Nation eine wachsende Gemeinde des Messias geben, denn so interpretieren wir, was Gott meint, wenn Er sagt, dass Er dort Seinen Thron aufrichten wird. Auch das geschieht gerade, da viele Missionswissenschaftler und andere feststellen, dass die iranische Kirche eine der am schnellsten wachsenden Kirchen der Welt ist.

Werden wir, wenn dies vorbei ist, auch die Rückkehr von viele Millionen Iranern erleben, die den Iran nach der Islamischen Revolution von 1979 verlassen haben, und darauf warten, in ihre Heimat zurückzukehren?

All dies war sehr intensiv und aufregend, doch es erforderte – und erfordert immer noch – nach wie vor beharrliches Gebet über lange Zeiträume hinweg, was leider vielen Gläubigen unserer modernen Generation – der Generation der Mikrowellen, des Instantkaffees und der ultraschnellen Computer – fehlt. Wie ein Schild im Büro eines Pastors, mit dem ich in Florida zusammengearbeitet habe, sagte: „Herr, gib mir Geduld. Aber gibt sie mir bitte jetzt!“ Dieser Mangel an beharrlicher Geduld, besonders in der Fürbitte, ist die größte Schwäche im Körper des Messias im Westen (Lk 8,15; 21,19; Röm 15,4; Hebr 6,12; 10,36; 12,1; Jak 1,3-4).

Die aktuelle Situation mit diesem Krieg und US Präsident Trumps offensichtliche Sucht „Waffenstilstände“ zu verkünden – „Hudna“ auf Arabisch, was ein völlig anderes Konzept hat als im Englischen, da Muslime dies als Zeit betrachten, in der ihre Streitkräfte sich neu formieren, aufrüsten und darauf vorbereiten können, mit größerer Kraft erneut anzugreifen – wird in den Freitagsgebetspunkten von IFI behandelt, die jede Woche mit den laufenden und sich oft ändernden Szenarien rund um Israel Schritt halten können.

Römer 8,28 und das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Seinem Vorsatz berufen sind. (Röm 8,28) Nicht nur das jüdische Volk und ihre Nation sind ganz konkret nach Seinem Vorsatz berufen, auch ohne eine persönliche Beziehung zu Gott durch den Messias lieben Ihn viele tatsächlich.

Zum Beispiel feiern 90 % der Juden in Israel das Passahfest mit ihren Familien und rund 70 % fasten und beten an Jom Kippur. Die „säkularen“ oder „traditionellen“ Juden in Israel sind definitiv religiöser als säkulare Bürger anderswo im Westen.

Unmittelbar nach dem Massaker der Hamas am 7.10. erinnerten wir bei IFI Gott an Römer 8,28 und baten Ihn, über Sein Wort zu wachen und es zu erfüllen. Bislang sind die Ergebnisse, wie Gott aus diesem schrecklichen Tag Gutes hervorbringt, verblüffend. Ethan Bronner schrieb darüber im März in der Jerusalem Post.

„Im Morgengrauen des Samstags, den 7. Oktober 2023, als Raketen und bewaffnete Kämpfer aus dem Gazastreifen nach Israel strömten, erklärte der Militärchef der Hamas, Mohammed Deif, den jüdischen Staat für am Ende: ‚An unsere Brüder im islamischen Widerstand im Libanon, im Iran, im Jemen, im Irak und in Syrien: Der Tag ist gekommen.‘“ Der Tag kam tatsächlich – aber nicht annähernd so, wie er es sich vorgestellt hatte.

Deif und eine „Generation von islamistischen Mitführern“ sind alle tot, dank Israel, „das sich als regionale Hegemonialmacht etabliert hat.“ Heute wird der wichtigste Unterstützer der Hamas, der Iran „systematisch zerschlagen.“ Auch die Frage eines palästinensischen Staates wird nun von einer großen Mehrheit der Israelis – Politikern, Militärführern und Zivilisten – offen abgelehnt, während vor dem 7.10. noch etwa 50 % der jüdischen Israelis dafür waren, dass dieses Gräuel auf Gottes Land errichtet wird.

Israel nennt seinen noch nicht beendeten Krieg gegen die Hamas den „Krieg der Erlösung“. Ophir Falk, außenpolitischer Berater von Netanjahu, bemerkte: „Wir haben die islamistische Führung und die Kommandeure in der gesamten Region ausgeschaltet, und nun beseitigen wir die existenzielle Bedrohung durch das Regime der Ajatollahs [im Iran], dass die Welt seit 47 Jahren terrorisiert.“

Doch viele Menschen auf der Welt „sehen den Zusammenhang nicht.“ Für sie sind der Hamas-Angriff von 2023 und der brutale Gaza-Krieg, den er auslöste – bei dem rund 70.000 Palästinenser getötet wurden, von denen die Hälfte Terroristen waren und der weite Teile des Gazastreifens in Schutt und Asche legte – „eine Geschichte von israelischer Unterdrückung und Rache.“ Dies hat das internationale Ansehen Israels schwer beschädigt und die Aussicht auf eine Vertiefung der Beziehungen zu den Ländern des Nahen Ostens weiter in die Ferne gerückt.

„Vergessen Sie die Normalisierung“, sagte der ehemalige saudische Geheimdienstchef Prinz al-Faisal kürzlich gegenüber CNN. „Dies ist Netanjahus Krieg.“ Nun, da der Iran Saudi-Arabien und die meisten seiner arabischen Nachbarn unverhohlen angegriffen hat, wird Israel natürlich mit anderen Augen betrachtet. Auch hier wirkt sich Römer 8,28 aus.

„Aber vielleicht noch wichtiger ist, dass Israels Vorgehen seit dem 7.10. viele“ Amerikaner, Israels wichtigsten Verbündeten, verprellt hat. Eine Gallup-Umfrage von Anfang März „zeigte zum ersten Mal, dass mehr Amerikaner mit den Palästinensern als mit den Israelis sympathisieren.“ Unter den jüngeren 18-34-Jährigen ist der Wandel noch deutlicher, da „kaum ein Viertel die Israelis bevorzugt.“

Der gemeinsame Krieg gegen den Iran „hat ähnliche parteiübergreifende Kritik hervorgerufen, wobei Politiker und Kommentatoren aus dem gesamten politischen Spektrum Israel vorwerfen Washington in den Kampf hineingezogen zu haben“, was lächerlich ist. Als er dazu befragt wurde, antwortete Bibi mit der Frage, wie jemand, der Trump kenne, glauben könne, dass Israel ihn zu etwas zwingen könne, das er ablehne.

Dennoch bestehen zwischen Israel und den USA unterschiedliche Sichtweisen, da Amerika „den Konflikt als eine Frage der Wahl“ betrachtet, während Israel ihn als existenziellen Kampf ansieht. Während die US-Regierung betont hat, dass „ihre Ziele militärischer und nuklearer Natur sind“, ist es Israels Ziel, das Regime so weit zu schwächen, dass es „einen internen Aufstand auslöst, der die Islamische Republik stürzen wird.“ Bislang hat das nicht funktioniert, obwohl wir genau dafür beten.

In Israel „zeigen Umfragen, dass mehr als 80 % den aktuellen Krieg unterstützen“, da der 7.10. den Israelis vor Augen geführt hat, wie gefährlich ihre Selbstgefälligkeit geworden war. Der Besitzer eines Friseursalons in Tel Aviv, das linker und humanistischer ist als der Großteil des restlichen Israels, sagte, der 7.10. sein „ein nationaler Weckruf gewesen. Wir werden nie wieder unsere Wachsamkeit aufgeben. Für viele von uns war es eine freundliche Botschaft Gottes“ Ja und Amen!

Die schrecklichen Ereignisse vom 7.10. erschütterten die gesamte Nation und entlarvten die Arroganz vieler Geheimdienst- und Militärangehörigen, die die Dinge aus einer humanistischen „Söhne Griechenlands“-Perspektive betrachteten. „Israel befand sich in einem Krieg an mehreren Fronten, auf den es nicht vorbereitet war.“ Es war auch ein massiver Schock für Netanjahu, der als „Herr Sicherheit“ Wahlkampf gemacht und seine einzigartige Fähigkeit angepriesen hatte, Bedrohungen für die Nation vorauszusehen.

Dennoch ließ er sich – zusammen mit dem Großteil des Sicherheitsapparats – zu der Annahme verleiten, die Hamas würde es nicht wagen, Israel anzugreifen. Er hatte sogar „Katar dazu ermutigt, Geld nach Gaza zu schicken; einigen Bewohnern Gazas erlaubt, in Israel zu arbeiten“ und versucht die Hamas gegen die eher säkulare Palästinensische Autonomiebehörde (PA>) in Judäa und Samaria auszuspielen – als eine „Art ‚Teile und herrsche‘-Strategie, um palästinensische Strategie zu verhindern.“

Als er an jenem Tag blass und erschüttert in Aktion trat, galt Netanjahu als am Ende. Mitten in einem Korruptions- und Bestechungsprozess, verantwortlich für den schlimmsten Sicherheitsverstoß in der Geschichte des Landes, würde er zurücktreten oder zum Rücktritt gezwungen werden, so der Chor der Kommentatoren.“

Doch heute verändert Bibi, gemeinsam mit Trump, einen weiteren Politiker, der „allgemein als Auslaufmodell abgetan wurde“, nach seinen eigenen Worten „das Gesicht des Nahen Ostens.“ All das begann mit den großen geopolitischen Fehler der Hamas am 7.10. und mit Gott, der über Römer 8,28 wacht.

Trotz der fast einhelligen weltweiten Verurteilung von Israels Krieg gegen die Hamas lag der Fokus in Israel auf der Befreiung der Geiseln und der Legitimität eines Krieges gegen eine Gruppe, die offen die Vernichtung Israels anstrebt. „Der politische Kampf in Israel drehte sich darum, härter zu kämpfen, nicht sich zurückzuziehen.“

Netanjahu hat sich erneut neu erfunden. „Als Sohn eines Historikers begegnete er seinem ‚Neville-Chamberlain-Moment‘, indem er sich … in Winston Churchill verwandelte.“ Und wie Churchill machte er Amerika klar, dass es „sich ihm anschließen muss, um seinen Feind zu besiegen“ – einen Feind, der ähnlich wie Hitler, ein Feind jeder Nation ist, die noch immer in gewisser Weise auf ihren überlieferten jüdisch-christlichen Grundlagen beruht.

Manche verwenden eine andere historische Figur, um Bibi heute zu beschreiben: „Franklin Roosevelt, US-Präsident während des japanischen Angriffs auf Pearl Harbor. Anstatt nach dieser Niederlage in Deckung zu gehen, machte Roosevelt sie zur Grundlage für die militärische Vorherrschaft der USA und den Sieg der Alliierten über Deutschland und Japan im Zweiten Weltkrieg. Netanjahu schlug einen ähnlichen Weg ein und versprach am 8. Oktober 2023 den Nahen Osten neu zu gestalten,“

Seitdem haben Israels Militär und Geheimdienste den Krieg zu seinen „regionalen Feinden“ getragen, indem sie Anführer töteten und viele Hisbollah-Terroristen mithilfe modifizierter Funkmeldeempfänger/Melder ausschalteten. „Bald darauf folgte ein Bodenangriff auf den Libanon“, und es gab zahlreiche „Luftangriffe über Syrien, dem Irak und dem Iran.“

Israel hat den Krieg gegen die Hamas auch zum Anlass genommen, seine Kontrolle über Judäa und Samaria auszuweiten und damit „die Aussicht auf einen palästinensischen Staat noch weiter in die Ferne zu rücken.“ Dies ist eines der bedeutendsten Ergebnisse des 7.10.

Bronner merkte an, dass der 7.10. Israels Sicherheitslage verändert habe, da das Land mehr Geld in sein Militär investiere, „während sich viele seiner jungen Menschen nach rechts orientieren“ und sich stärker Gott zuwenden. Dies ist auch eine Antwort auf das Gebet, dass Gott in seiner ganzen Nation mehr Söhne Zions erwecken möge. Und obwohl diese Hinwendung zu Gott größtenteils auf dem traditionellen Judentum beruht, ist sie dennoch ein Schritt in die richtige Richtung.

Israels Sicherheitsdoktrin hat sich geändert, da es „Truppen außerhalb seiner Grenzen stationiert … und den Fokus von den Absichten seiner Gegner auf deren Fähigkeit verlagert. Das Ziel ist nun, zuerst zuzuschlagen, anstatt abzuwarten und auf einen Angriff zu reagieren.“ Wenn Israel heute eine gegnerische Armee oder Terroristengruppe wahrnimmt, die einer Bedrohung für das Land darstellt, „wird es präventiv handeln. Das wird von vielen als ein Verstoß gegen das Völkerrecht angesehen“, obwohl es streng genommen keiner ist, es sei denn natürlich, der jüdische Staat führt den Angriff durch. „Bislang hat die USA unter Trump Israel unterstützt.“

Ebenso haben es die globalen Märkte. Nach einem anfänglichen Einbruch „stiegen israelische Vermögenswerte im Laufe des Krieges. Israelische Aktien gehören seit Anfang 2025 zu den weltweit besten Performern…“ und während die Aktien weltweit einbrachen, als der Iran „die Straße von Hormus“ sperrte und die Ölpreise in die Höhe schossen, legte der Tel Aviv Stock Exchange 35 Index, Israels „Leitindex für Aktien, in Dollar um fast 7 % zu. Er war der zweitbeste Performer weltweit, während der Schekel stärker zulegte als jede andere Währung.“ Wieder einmal sehen wir darin die Hand Gottes!

Er schrieb weiter: „Netanjahu wird nicht mehr abgeschrieben. Selbst diejenigen, die ihn verachten, vermuten, dass er dieses Jahr wiedergewählt werden könnte. Aluf Benn, Chefredakteur der extrem anti-Bibi eingestellten linksgerichteten israelischen Tageszeitung Haaretz, schrieb mit Bedauern, dass Netanjahu, sollte der Krieg mit dem Iran und der Hisbollah „schnell enden, stolz auf dieser Welle zur Wahlurne reiten wird.“

Dennoch gibt es viele in den Nationen, die diesen Krieg mit den Iran „mit Besorgnis beobachten und sich an die ‚ewigen Kriege‘ der USA im Irak und in Afghanistan erinnern.“ Dann gibt es „Experten für die Region und Militärexperten“, die „entsetzt sind über das, was sie als schlechteste Planung Israels und der USA“ für die Zeit nach dem Krieg im Iran betrachten.

In Israel herrscht jedoch „trotz anhaltender Raketenangriffe vorsichtiger Optimismus.“ Der Konsens lautet, dass Israel „geopolitisch und militärisch in einer viel stärkeren Position ist als vor zweieinhalb Jahren. Und ganz gleich, was im Iran daraus wird, das Land wird schwächer sein und eine geringere Bedrohung darstellen. Israels oberstes Ziel ist eine neue iranische Regierung, die … herzliche Beziehungen zu Israel und den USA unterhält.“ Nicht viele erwarten, dass dies bald geschehen wird, aber wir gehen davon aus, dass Gott sich durchsetzen wird, auch wenn es einige Zeit dauern mag, bis wir genau erkennen, was Er bewirkt – zu Seiner Ehre (Ps 115,1-3). ("For Israel, Iran war culminates battle begun by Hamas' Oct. 7 invasion," E. Bronner, JP analysis, 8 Mar. 2026)

Der israelisch-arabische Muslim Khaled Abu Toameh schreibt, dass der Westen – einschließlich Amerikas – im Umgang mit Terrororganisationen wie der Hamas und der Hisbollah im Grunde den ideologischen / theologischen Hintergrund ignoriert, der diese dazu treibt, Juden und alle anderen zu entführen und zu töten, die keine Muslime oder nicht ihrer Vorstellung von „koscheren“ Muslimen entsprechen.

[Chuck – ich sehe darin den grundlegenden Irrtum eines arroganten Westens, der sich einfach weigert anzuerkennen, dass es andere Menschen gibt, die das Leben nicht so sehen wie er. Denn wer würde nicht gerne bequem leben, mit viel Geld und schönen neuen Dingen, mit denen man spielen kann? Mehr Geld, mehr Bequemlichkeit, mehr Komfort, ein leichteres Leben. Ist das nicht das, was sich jeder Mensch auf diesen Planeten wünscht? Doch diejenigen, die so denken, glauben meist auch, dass sie als Menschen so weit gereift sind, dass sie keine Stütze wie Gott mehr brauchen. Daher können sie sich nicht vorstellen, dass jemand bereit ist, einem Gott als höchstem Ziel zu dienen, geschweige denn für ihn zu töten oder zu sterben. Dennoch sieht der Großteil der Menschheit das Leben nicht wie sie. Und die Bibel auch nicht.]

Sowohl die Hamas als auch die Hisbollah haben sich auf der Grundlage eines von Trump ausgehandelten „Waffenstillstandsabkommen“ Ende letzten Jahres zur Entwaffnung verpflichtet. Doch bis heute weigern sich beide, dies zu tun. Die Wiederaufnahme der Angriffe der Hisbollah gegen Israel war ein „Verstoß gegen das von den USA vermittelte Waffenstillstandsabkommen vom November 2024 zwischen Israel und der Terrororganisation.“ Es ist auch ein Verstoß gegen die im August 2006 verabschiedete Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates, die die „Entwaffnung aller bewaffneten Gruppen im Libanon“ forderte.

Die Hisbollah traf „eine kalkulierte Entscheidung, ihren Gönnern in Teheran zu helfen“, indem sie Israel angriff. Ihre Führer wussten offensichtlich, dass dies „eine starke Reaktion Israels hervorrufen würde“, was zu großer „Zerstörung im Libanon“ führen und Hunderttausenden Zivilisten Leid zufügen würde.

Für die Hisbollah stand jedoch der Dienst an ihren iranischen Herren stets über dem „Wohlbefinden und der Sicherheit“ des libanesischen Volkes.

Die meisten Menschen im Westen begreifen einfach nicht, dass „die Terror-Stellvertreter des Irans, Hisbollah und Hamas, tief in der dschihadistischen Ideologie verwurzelt sind“ und dass sie, obwohl sie „aus verschiedenen Zweigen des Islams stammen (die Hamas ist sunnitisch, die Hisbollah schiitisch), beide das Konzept des Dschihad (heiliger Kampf) nutzen, um den bewaffneten Konflikt gegen Israel zu rechtfertigen, ein Land, das sie als völlig inakzeptable illegitime Präsenz im Nahen Osten betrachten.“

Die Charta der Hamas von 1988 definiert ihren Krieg gegen Israel als religiösen Kampf: „Der Dschihad ist ihr Weg, und der Tod für Allah ist ihr höchster Wunsch.“ Hamas und Hisbollah betrachten „ganz Palästina als heiliges islamisches Land. Ihr vorrangiges Ziel ist es, Israel zu zerstören und durch einen islamischen Staat zu ersetzen.“ Beide „nutzen den ‚Dschihad des Schwertes‘ und das Märtyrertum als zentrale Säulen für politische Mobilisierung und gewaltsamen, bewaffneten Kampf.“

Wie bereits erwähnt, verlangen die Waffenstillstandsabkommen, die Trump Israel im Wesentlichen mit der Hisbollah und der Hamas aufgezwungen hat, von beiden eine Entwaffnung, doch „die US-Regierung hat es versäumt, in dieser Frage eine feste Haltung einzunehmen.“ In den letzten Monaten drohte Trump der Hamas mit „der Hölle“, falls sie ihre Waffen nicht niederlegen, und er räumte ein, dass sich die Hisbollah „schlecht verhalten“ habe, doch Amerika „erwarte von ihnen, dass sie sich an die Entwaffnungsvereinbarungen halten.“

Mittlerweile ist klar, dass „die Hisbollah und die Hamas sich von Trumps Drohungen nicht beeindrucken lassen.“ Beide sind „entschlossen, ihren Dschihad zur Vernichtung Israels fortzusetzen“, weshalb sie niemals ihre Waffen niederlegen werden. „Sie betrachten ihre Waffen nicht bloß als militärische Mittel, sondern als existenzielle Symbole für Ehre, Stolz und Würde.“ Tatsächlich sagte der Hamas-Führer Mashaal kürzlich: „Der Widerstand und seine Waffen sind die Ehre und der Stolz unserer Nation.“ Oder wie der verstorbene Hisbollah-Generalsekretär Nasrallah einst erklärte: „Sie werden uns die Seele nehmen, bevor sie uns die Waffen nehmen – nicht, weil wir die Waffen lieben, sondern weil Waffen ein Symbol für Ehre und Stolz sind.“

Abu Toameh fügt hinzu: „Es ist an der Zeit, dass die Trump-Regierung und andere internationale Akteure begreifen, dass Waffenstillstandsabkommen oder Drohungen die Dschihadisten der Hisbollah und der Hamas niemals davon überzeugen werden, freiwillig ihre Waffen niederzulegen. Al-Kaida und der Islamische Staat (IS) haben ihre Waffen nicht wegen Abkommen oder Drohungen abgegeben oder ihren Dschihad gegen den Westen aufgegeben. Beide Gruppen wurden durch die einzige Sprache zerschlagen, die sie verstehen: „Gewalt.“

Er schließt mit den Worten: „Es ist falsch anzunehmen, dass es einen Unterschied zwischen den einzelnen Dschihadistengruppen gibt. Sie alle teilen eine grundlegende Feindseligkeit gegenüber den Westen, insbesondere gegenüber den USA und Israel. Da kein arabisches oder islamisches Land bereit ist, die Hisbollah oder die Hamas zu entwaffnen, sind die einzigen beiden Länder, die den Willen und die Fähigkeit dazu haben, ob man es gutheißt oder nicht, Israel und die Vereinigten Staaten.“ ("A dangerous prelude to Trump's 'Board of Peace' in Gaza?" K. Abu Toameh, Gatestone Institute, 9 Mar. 2026)

Islamischer Dschihad – Heiliger Krieg

David Levine ist der Autor des in Kürze erscheinenden Buches „Prayer: In their own words – Islam-Catholicism-Judaism – What do they pray for? [Gebet: In ihren eigenen Worten – Islam, Katholizismus, Judentum – Wofür beten sie? Anm. d. ÜS] Er verfasste einen Artikel, der die Wahrheit hinter dem islamischen Dschihad aufdeckt und die oben genannten Aussagen untermauert.

Während der islamische Dschihad von den Medien oft lediglich als „antisemitisch, antizionistisch oder antiisraelisch“ beschrieben wird – was er auch ist –, ist der Dschihad in Wirklichkeit „ein andauerndere heiliger Krieg gegen Ungläubige“ d. h. gegen alle Nichtmuslime und faktisch gegen jeden Muslim, der nicht den Maßstäben entspricht, die der dschihadistische Muslim setzt. Somit stellt er „die gesamte islamisch-muslimische Welt gegen alle anderen.“

Ein Beweis dafür war in den Straßen von Teheran, der Hauptstadt des Iran, sowie heute in vielen amerikanischen Städten zu hören, wo Rufe wie „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“ mit der „Schändung ihrer jeweiligen nationalen Symbole“ einhergingen. Die „Tod für“-Rufe sind seit 1979 die erklärten Ziele des schiitisch-islamischen Regime im Iran.

Auch wenn es vielen Liberalen schwerfällt, dies zu glauben, zeigt sich „das muslimische Ziel der Weltherrschaft“ in der gesamten islamischen Geschichte bis heute. Ein aktuelles Beispiel findet sich in Bethlehem, Israel, das Christen als Geburtsort des Messias verehren. „Im letzten Jahr der britischen Herrschaft über die Region (1947) und sogar unter israelischer Kontrolle bis 1993 waren etwa 85 % der Bevölkerung Bethlehems christlich.“ Seit den Osloer Verträgen von 1993 steht Bethlehem unter der Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde [PA]. Laut einer Volkszählung aus dem Jahr 2017 lag der aktuelle Anteil der Christen in Bethlehem … bei etwa 10 %.“

Im Koran, dem heiligen Buch des Islams, „behauptet der Islam wiederholt seine Überlegenheit gegenüber allen anderen und legt klar fest, wie Muslime mit Ungläubigen oder ‚kuffar‘ umgehen sollen.“ Levine liefert seinen Lesern einige Auszüge:

Überlegenheit: „[Allah] … hat Seinen Gesandten (Mohammed) mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit (Islam) gesandt, damit Er [den Islam] über alle Religionen erheben möge.“ (Koran 48,28; vgl. 61,9)

Umgang mit Ungläubigen: „Ich [Allah] werde Schrecken in die Herzen der Ungläubigen werfen, also schlagt [ihnen] auf die Nacken und schneidet ihnen jede Fingerspitze ab. Das ist so, weil sie sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt haben. Und wer sich Allah und Seinem Gesandten widersetzt – wahrlich Allah ist streng im Strafen.“ (Koran 8,12-13); „Diejenigen, die Krieg gegen Allah und Seinen Gesandten führen und auf der Erde Unheil stiften, deren Lohn ist, dass sie entweder getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße von der gegenüberliegenden Seiten abgetrennt werden oder dass sie aus dem Land verbannt werden.“ (Koran 5,33)

Der Islam betrachtet die Welt auf eine von zwei Arten: „Dar-al-Islam“ [Haus des Islam] ist das von Muslimen kontrollierte Gebiet, in dem „das islamische Scharia-Recht angewendet wird.“ Das andere, „Dar-al-Harb“ [Haus des Krieges], ist jedes Gebiet, in dem islamische Herrschaft und islamisches Recht fehlen. Heute werden Israel und der Westen sowie alle anderen nicht-muslimischen Nationen als Dar al-Harb eingestuft.

Er fügt diese ernüchternde Anmerkung zum islamischen Gebet hinzu: „Jedes tägliche Gebet beginnt mit [einer] Erklärung gegen Juden und Christen und wird mindestens fünfmal am Tag wiederholt.“ ("Not just an anti-Jewish thing, Islamic jihad is so much more," D. Levine, JP Op-ed, 11 Aug. 2025)

[Chuck – Der Islam kann niemals eine echte Reformation erleben, denn selbst wenn dies geschehen würde, würden sie immer noch einen falschen Gott anbeten. Die einzige echte Hoffnung für Muslime ist eine rettende Beziehung zum Einen wahren Gott durch Seinen Sohn. Die gute Nachricht ist, dass Millionen von Muslimen in gesamten Nahen Osten und darüber hinaus gerettet werden. Lasst uns weiterhin für dieses riesige Erntefeld beten – und lasst uns nicht vergessen, dass die meisten Palästinenser Muslime sind.]

Der Krieg gegen die Zivilisation

Die folgenden Auszüge stammen aus einem Interview des Gatestone Institute mit Pierre Rehov, einem französischen Dokumentarfilmer, Regisseur und Romanautor, der für seine Filme über den arabisch-israelischen Konflikt, dessen Darstellung in den Medien sowie über Terrorismus bekannt ist.

Auf die Frage nach Israels Recht auf dieses Land antwortete Rehov: „Juden leben seit fast 4.000 Jahren auf diesem Land.“ Doch die Palästinenser sind ein erfundenes Volk, wie der hochrangige PLO-Vertreter Z. Mohsen 1977 in einem Interview mit einer niederländischen Tageszeitung sagte: „Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Gründung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, um unseren Kampf gegen den Staat Israel fortzusetzen… In Wirklichkeit gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, da arabische nationale Interessen es erfordern, dass wir die Existenz eines eigenständigen palästinensischen Volkes postulieren, um den Zionismus entgegenzutreten.“

Die Palästinenser sind eine Mischung aus Arabern, die sich vor 1948 in Israel aufhielten und die „sich entschlossen, das Land zu verlassen, nachdem fünf arabische Armeen“ am Tag der Gründung Israels in das Land eingefallen waren. Sie flohen aus einem Kriegsgebiet oder wurden von „ihren arabischen Mitbrüdern, die ihnen sagten, sie sollten aus dem Weg gehen, um das Töten der Juden zu erleichtern“, zur Flucht gedrängt. Als sie versuchten, „nachdem die Araber den Krieg verloren hatten“ – ein Ereignis, das die Araber Nakba, die Katastrophe, bezeichnen – zurückzukehren, weigerte sich Israel, sie hereinzulassen. Doch die Araber, die nicht gegangen waren, „machen heute etwa mehr als 20 % der fast 10 Millionen Einwohner Israels aus, werden als israelische Araber bezeichnet und haben die gleichen Rechte wie die Juden, abgesehen davon, dass sie nicht zum Dienst in der israelischen Armee verpflichtet sind, es sei denn, sie entscheiden sich dafür.“

Nach diesem Krieg, der in Israel als Unabhängigkeitskrieg bekannt ist, weigerten sich die arabischen Staaten, „ihren rund 700.000 arabischen Brüdern“ die Staatsbürgerschaft zu gewähren, um Druck auf Israel auszuüben, während „Israel, das etwa so groß ist wie New Jersey, einer entsprechenden Zahl von Juden, die aus arabischen Ländern geflohen waren, Platz machte.“

Somit war der Angriff der Hamas am 7.10. keine „Vergeltungsmaßnahme“ für irgendetwas. „Es war lediglich die jüngste Episode in einer jahrtausendealten Geschichte von Angriffen auf Juden. Es war eine Absichtserklärung, eine ideologische Erklärung und der Ausdruck einer zivilisatorischen Bruchlinie, die viele im Westen jahrzehntelang nicht wahrhaben wollten.“

Rehov sagte dann, dass ein „Pogrom oder ein Dschihad nicht durch eine Landkarte definiert wird, er wird durch eine Denkweise definiert: die Vorstellung, dass Juden als solche gejagt werden dürfen – Frauen, Kinder, ältere Menschen –, weil ihre bloße Existenz als illegitim angesehen wird … Die Hamas griff keine militärischen Ziele an, um ‚eine Besatzung zu beenden.‘ Sie griff Familien an, um eine alte Doktrin zu bekräftigen: Der Jude ist kein Gegner, der Jude ist ein Problem, das beseitigt werden muss.“

Um den 7.10. zu verstehen, muss man die tröstliche Lüge vergessen, dass „Verzweiflung in Gewalt umschlägt.“ Pogrome entstehen nicht aus Verzweiflung, „sie entstehen aus Erlaubnis – sozialer, religiöser, politischer Erlaubnis, das Undenkbare zu tun und sich dabei im Recht zu fühlen.“

Er fügte hinzu, dass der 7.10. „die moralische Verwirrung des Westens offenbart“ habe. Viele sahen die „Videos der Barbarei“ und versuchten dennoch, das Verhalten der Hamas „in einen Kontext zu setzen, zu rationalisieren“ und zu entschuldigen. Diese Haltung fördert tatsächlich zukünftige Pogrome.

Heute erleben wir eine Wiederbelebung der „Ritualmordlegende, der Anschuldigung, dass Juden Kinder ermorden. Dieser mittelalterliche Mythos, der für unzählige Pogrome verantwortlich ist“, ist das Ziel von „Pallywood“, also einer von Palästinensern betriebenen Industrie, für „anti-israelische Filme, die häufig auf Unwahrheiten beruhen und sich als pro-palästinensisch tarnen…“ Pallywood zeichnet sich durch eine „systematische Inszenierung, Drehbuchgestaltung und Verstärkung von Bildmaterial aus, das darauf ausgelegt ist, einer vorbestimmten Anschuldigung zu entsprechen.“

Meistens handelt es sich bei den Dargestellten um eine völlige Lüge gegenüber dem, was tatsächlich in verschiedenen Kämpfen gegen Terroristen geschehen ist. Es offenbart eine moderne Denkweise, die schwer zu überwinden ist: „Eine gute Geschichte hat Vorrang vor der Realität.“ Somit ist das „Geniale an diesem System psychologischer Natur. Sobald das Bild zirkuliert, wird eine Korrektur irrelevant. Das emotionale Urteil ist bereits gefällt.“

Auf die Frage, wofür Israel wirklich kämpft, antwortete Rehov: „Israel kämpft natürlich um sein Überleben, aber nicht nur das. Israel kämpft für den Erhalt der westlichen Zivilisation, und zwar an einer Grenze, die der Westen lieber nicht benennen möchte: dem islamischen Extremismus und dessen Streben nach globaler politischer Kontrolle. Die Hamas, der Islamische Dschihad, die Hisbollah und das iranische Regime hassen Israel nicht wegen dessen Taten. Sie hassen Israel wegen dessen, was es ist: ein ungläubiger Staat in ihrer Mitte. Wäre Israel ein christlicher Staat, bestünde dasselbe Problem.“ Ein Beispiel dafür ist der derzeitige Völkermord in Nigeria, wo in den letzten 14 Jahren mehr als 52.000 Christen ermordet wurden – in einem Land, das im Grunde eine „freie Gesellschaft“ ist, „die den islamischen Totalitarismus-Traum sichtbar zurückweist.“

Wenn der Westen den 7.10. „mit politischen Gewinnen“ belohnt, etwa indem er auf die Schaffung eines Palästinas inmitten Israel drängt, „gibt er jeder gewalttätigen Bewegung auf der Welt eine Lektion: Massaker lohnen sich. Ja, Israel verteidigt sich, und damit verteidigt es auch das Prinzip, dass die Zivilisation nicht überleben kann, wenn sie mit der Barbarei verhandelt, als wäre diese ein missverstandener Partner.“

Was Trumps Neigung angeht, „Deals“ zu schließen, sagte Rehov, dass ihn dies an sich nicht beunruhige, obwohl er „Deals fürchtet, die Ruhe mit Frieden verwechseln. Wenn ein Deal der ‚falschen Seite‘ Zeit verschafft“, wird er zu „einer Verlängerung der Bedrohung. Die Hamas und das iranische Regime haben bewiesen, dass sie Zurückhaltung als Chance interpretieren.“ Somit ist die eigentliche „Frage nicht, ob Amerika kurze Operationen oder lange Kriege bevorzugt“, sondern ob Amerika glaubwürdige Grenzen zieht und diese durchsetzt.

„Was innenpolitische Zwänge angeht, so hat jede [US-]Regierung damit zu kämpfen.“ Die Realität ist, dass Israel es nicht wagen darf, „sein Überleben auszulagern“, und die USA dürfen nicht „so tun, als könne totalitärer Dschihadismus auf unbestimmte Zeit ‚bewältigt‘ werden. Entweder man zerstört die Infrastruktur des Terrors oder sie wächst wieder nach.“

Und während es in Amerika berechtigte Debatten „über das Engagement im Ausland“ gibt, zwingen Israels Feinde „der Zivilisation einen Krieg auf.“

Er sagte weiter: „Wir erleben gerade einen Krieg der Realität. Waffen töten Körper. Propaganda tötet Urteilsvermögen. Wenn das Urteilsvermögen zusammenbricht, beginnen Demokratien, sich selbst zu hassen, an ihrem Recht zu zweifeln, ihre Bürger zu verteidigen und Kräfte zu romantisieren, die sie zerstören würden … der Westen wird nicht durch Machtlosigkeit besiegt werden.“ Wenn er besiegt wird, dann „durch die Weigerung, sich der Gefahr zu widersetzen, wenn sie sie sehen.“ ("The War on Civilization: 'Israel cannot outsource its survival'," Gatestone Institute, 29 Mar. 2026)

Zvika Klein schrieb, dass vor elf Jahren zwei muslimische Brüder in den Pariser Büros von Charlie Hebdo zwölf Menschen ermordeten, weil sie Mohammed-Karikaturen gezeichnet hatten. Zwei Tage später betrat ein Bewaffneter, der dem IS die Treue schwor, einen koscheren Supermarkt und ermordete vier Juden“, die für den Schabbat einkauften. „Wir dachten, wir würden eine Gräueltat mitansehen. Tatschlich sahen wir den Anfang vom Ende Europas, wie wir es kannten.“

Diese Gewalttaten waren „Demonstrationen dafür, wie der Terror die Regeln freier Gesellschaften umschreibt, ohne dass Gesetze erlassen werden müssen.“ Die Lektion war einfach: „Veröffentlicht, was uns nicht gefällt, und wir töten euch. Zeigt euch in der Öffentlichkeit als Juden, wir töten euch.“ Sobald sie das ein paar Mal getan haben, erledigt die Angst den Rest für sie und das ist „das geniale an dieser Strategie. Man muss nur ein- oder zweimal zuschlagen, bevor sich die Hemmung von selbst aufrechterhält.“

Die Meinungsfreiheit im Westen wurde in den Büros von Charlie Hebdo ermordet – oder, wie Klein es nennt, durch „Zensur mit der Kalaschnikow.“ Was in Paris geschah, wirkte sich auf „jede Redaktionssitzung“ aus, bestimmte, was in „jedem Hörsaal“ gesagt werden durfte, und war Teil „jeder Sicherheitsbesprechung in jeder Synagoge“ im Westen. Die Terroristen mussten nicht noch einmal morden. „Die Hemmung ist bereits installiert und läuft still im Hintergrund wie eine Software, die sich selbst aktualisiert. Daran erkennt man, dass die Strategie funktioniert hat.“ Sie haben erreicht, was sie sich vorgenommen hatten: „das Vertrauen einer ganzen Zivilisation in ihre Prinzipien zu zerstören.“

So begann in dieser Woche das „Europa, das vor Januar 2015 existierte, das Europa, das glaubte, die Frage der Blasphemie in der Aufklärung geklärt zu haben, das den Säkularismus für eine beschlossene Sache hielt und davon ausging, dass Juden offen leben könnten, ohne bewaffnete Wachen an jeder Synagoge – dieses Europa zu sterben.

Dies ist die Strategie, die seit Jahrhunderten „im gesamten Nahen Osten und in Nordafrika“ vorherrscht. Äußerungen über Religion gelten in fast jedem Land der Region als Straftat. Die Infrastruktur der Zensur funktioniert offen, gestützt durch staatliche Macht, sozialen Zwang und manchmal auch durch Gewalt der Massen. Pew Research stellte fest, dass 18 von 20 Ländern in der Region [90 %] im Jahr 2019 Blasphemiegesetze in Kraft hatten. In dreizehn dieser Länder ist es illegal den Islam zu verlassen. „Das sagt alles darüber aus, ob diese Rechtssysteme der Ansicht sind, dass Menschen das Recht haben, ihre eigenen Gedanke zu denken.“

Im Jahr 2025 berichtete Freedom House, dass jedes untersuchte Land im Nahen Osten „politische, soziale und religiöse Inhalte im Internet blockiert. Das Informationsökosystem einer ganzen Region wird von dem Grundsatz geprägt, dass bestimmte Ideen zu gefährlich sind, um sie zuzulassen, und dass Beleidigung als eine Form von Gewalt gilt.“

Der dschihadistische Terrorismus „exportiert dieses Prinzip mit Waffengewalt. Er versucht, diesen Reflex in Gesellschaften zu automatisieren, die jahrhundertelang versucht haben, etwas anderes aufzubauen.“ Man „spricht nicht über Mohamed, den Islam oder religiöse Gründe für Gewalt. Das liegt daran, dass man bereits darüber nachgedacht hat, was passieren könnte, wenn man es tut. Man ist zu dem Schluss gekommen, dass es wichtiger ist, umsichtig zu handeln, als das Risiko einzugehen, ermordet zu werden.“

Das ist „das, was Westeuropa seit 11 Jahren tut.“ Jeder einzelne Kompromiss mag Sinn ergeben. Wir vermeiden bestimmte Themen und verbieten nach und nach äußerliche Ausübung jüdischer Bräuche, „weil die Sicherheitskosten unerschwinglich sind.“ Doch in ihrer Gesamtheit laufen diese Kompromisse „auf eine Niederlage hinaus. Sie führen zum langsamen Zusammenbruch der Prinzipien, die die westliche Zivilisation überhaupt erst verteidigungswürdig gemacht haben.“

Klein sagt dann, dass dies „der Anfang vom Ende ist. Es kommt nicht auf einmal. Es kommt in Form von tausenden kleinen Zugeständnissen. Es kommt in Form von tausend stillen Rückzügen – tausend Momenten, in denen man beschließt, dass die Wahrung des Friedens wichtiger als die Verteidigung von Prinzipien ist.“

Es ist höchste Zeit, „diese Morde, als das anzuerkennen, was sie waren: der erste Schuss im Zusammenbruch Westeuropas. Dies ist eine Strategie des Feindes, die sich als weitaus wirksamer erwiesen hat, als wir bereit sind zuzugeben, die jeden einzelnen Tag weiterwirkt und die vollständig von unserer Bereitschaft abhängt, ihr weiterhin nachzugeben.“ ("Are we watching the collapse of Western Europe in real time?" Z. Klein, JP Op-ed, 7 Jan. 2026)

Die Weigerung aus der Geschichte zu lernen

Die Journalistin Nira Broner Worcman, Autorin von „A Sisyphean Task“, das sich mit der Medienberichterstattung über den Krieg zwischen Israel und terroristischen Gruppen befasst, schrieb, dass die heutige „ideologische Manipulation die Rhetorik wiederspiegelt, die den Weg“ für den Holocaust ebnete. „Vor achtzig Jahren schwor die Welt, niemals wieder zuzulassen, dass sich Barbarei mit einem Anschein von Legitimität präsentiert.“ Der Holocaust und seine „systematische Auslöschung von Millionen von Juden und anderen Minderheiten … machten die katastrophalen Folgen deutlich, die die Duldung von Hass und Verfolgung mit sich bringt.“ Historische Aufzeichnungen zeigen, dass viele „sich des wachsenden Antisemitismus und der Verfolgung von Minderheiten in Deutschland“ und anderen von den Nazis besetzten Gebieten bewusst waren, aber entweder schwiegen „oder die Tatsachen herunterspielten“ und so zum endgültigen Ergebnis beitrugen.

„Heute erleben wir – von Universitäten bis hin zu Redaktionen, von Parlamenten bis hin zu internationalen Organisationen – ein beunruhigendes moralisches Déjà-vu. Nach dem Überraschungsangriff der Hamas auf Israel am 7.10. stellten sich diejenigen, die eigentlich das Leben und die Wahrheit verteidigen sollten, auf die Seite des Terrors, sei es, indem sie die Verbrechen der Terrororganisationen ignorieren, verzerrt darstellen oder sogar begrüßen.“

Der Holocaust begann vor den Vernichtungslagern „in Klassenzimmern, in Zeitungen und in Gesprächen in Cafés, als Hass, getarnt als gute Sache, welche intellektuelles Ansehen erlangte. Professoren relativierten, Journalisten ‚kontextualisierten‘, Politiker kalkulierten und Institutionen – Hüter von Ethik und Vernunft – nahmen die Sache der Verbrecher an, als sei sie legitim.“

Dies wiederholt sich heute durch dieselben Personengruppen. Bei jedem terroristischen Massaker „beeilt sich ein Teil der Presse das Unerklärliche zu ‚erklären‘, und verwandelt Opfer in Täter und Mörder in Militante. Renommierte Wissenschaftler organisieren Debatten und Publikationen, die Terror als legitimen Widerstand darstellen, während Manifeste und Artikel Slogans wiederholen, die den Mord an Zivilisten relativieren.“ Und natürlich sprechen viele Politiker von „historischem Kontext“ oder „Ungleichheiten“, um die schreckliche Gewalt zu rechtfertigen.

Auch „internationale Menschenrechtsorganisationen“, darunter bekannte NGOs und die UNO betrachten „Terroristen oft als legitime Vertreter der Palästinenser und spielen Verbrechen gegen unschuldige Zivilisten, sowohl Israelis als auch Palästinenser herunter oder ignorieren sie.“

All dies „vermittelt eine gefährliche Botschaft: Es legitimiert Hass, normalisiert Gewalt und untergräbt das Konzept der internationalen Gerechtigkeit“, während gleichzeitig erklärt wird, dass „die Opfer im Namen einer bequemen Erzählung vergessen werden können.“ Wer heute den Terrorismus herunterspielt, trägt zu „jener Selbstgefälligkeit bei, die im Europa der 1930er Jahre den Antisemitismus mit akademischer und journalistischer Sprache legitimierte.“ Die Worte haben sich geändert, „aber die Methoden sind dieselben.“

Die Verwendung des Ausdrucks „gerechte Sache“ dient als „Schleier für Hass“, während die Manipulation von Emotionen „die Vernunft ersetzt.“ Wieder einmal tun die Menschen so, „als würden sie nicht sehen“, oder sie tun so, als seien die Themen zu komplex, um Recht von Unrecht, Gut von Böse zu unterscheiden.

„Am beunruhigendsten ist, dass diese Blindheit nicht aus Unwissenheit, sondern aus moralischer Zweckmäßigkeit resultiert. Es ist einfacher, einen populären Bösewicht zu verteidigen, als an der Unbeliebtheit der Wahrheit festzuhalten. Es ist politisch und akademisch gewinnbringender, sich an die vorherrschende Erzählung zu halten, als sich mit historischer Verzerrung auseinanderzusetzen.“ [Amen!]

Daher „wird Lügen zur Tugend, Schweigen zur Klugheit, und Feigheit“ kann als „Neutralität“ bezeichnet werden. Jeder Akt der gegenwärtigen Selbstgefälligkeit verstärkt Muster der Ungerechtigkeit und schafft Präzedenzfälle, die die Werte einer ganzen Gesellschaft untergraben und nicht nur die Gegenwart, sondern auch das Gedächtnis und die Ethik künftiger Generationen gefährden.“

Dennoch gibt es einen grundlegenden „Unterschied zwischen denen, die in der Vergangenheit Fehler begangen haben, und denen, die heute Fehler begehen: Wir wissen, was danach kam. Wir haben Fotos, Zeugenaussagen, Museen, Filme und Archive – und dennoch wiederholen wir denselben moralischen Fehler, obwohl wir uns des Abgrunds, den er ankündigt, voll und ganz bewusst sind. Jede Unterlassung“, jede Ausrede, jeder „stille Beifall für Terroristen bringt uns der Normalisierung des Bösen näher und macht eine Wiederholung der Tragödie nicht nur möglich, sondern vorhersehbar“

Der Staat Israel entstand als historische Antwort auf den Holocaust, „um Juden einen sicheren Hafen zu bieten und die Erinnerung an eine Tragödie zu bewahren, die sich niemals wiederholen darf. Nicht die Geschichte hat versagt, uns zu lehren. Wir sind es, die uns weigern, zu lernen.“ ("Refusing to learn from history: The world looks away as terror is legitimized, excused," N. B. Worcman, JP Op-ed, 6 Nov. 2025)

Religiöser und konservativer

Ende 2025 stellte Dr. Shuki Friedman, Generaldirektor des Jewish People Policy Institute [JPPI] und Dozent für Rechtswissenschaften am Peres Academic Center, einen spannenden Trend vor allem unter jüngeren Israelis fest. „Tamid Ohev Oti“ (‚HaSchem [Gott] liebt mich immer‘) wurde vom führenden Radiosender Galgalatz zum Lied des Jahres gewählt. TikTok ist überflutet mit Clips von jungen Menschen, die stolz Zizit [religiöse Schaufäden] tragen und die Tora studieren. Ganze Bataillone beteten gemeinsam, bevor sie nach Gaza einmarschierten.“ Was bedeuten diese Dinge? Der Israeli Society Index des JPPI vom November 2025 enthielt eine Umfrage unter 18- bis 24-Jährigen, die sich eingehend mit dieser Frage befasste: „Haben sich junge Israelis infolge des Krieges vom 7.10. der Religion angenähert? Die kurze Antwort: Ja…“

Während Israel in den letzten Jahren als „westliches, säkulares Land“ angesehen wurde, hat „die öffentliche Sphäre Israels seit dem 7.10. zunehmend einen traditionellen [jüdischen] Ton angenommen. Dies ist keine massenhafte, religiöse Wiederbelebung… Vielmehr spiegelt es kulturelle, sprachliche, musikalische und religiöse Praktiken wider, für die sich immer mehr Israelis entscheiden. Der Trend ist in weiten Teilen der Bevölkerung zu beobachten, doch da Israel ein junges Land ist, ist er unter jungen Israelis besonders ausgeprägt…“

Die JPPI-Umfrage zeigte einen deutlichen Trend: Junge Israelis festigen ihren Glauben. „35 % geben an, dass sie heute stärker an Gott glauben als früher“, während nur 10 % weniger glauben! Etwa ebenso viele „berichten, dass sie traditionellere Praktiken befolgen als früher – 38 % beten häufiger, 27 % lesen öfter in der Bibel.“

Dieses Muster ist am stärksten bei denjenigen ausgeprägt, die bereits zuvor eine gewisse religiöse Identität hatten… Doch auf die Frage nach ihren Freunden geben junge Menschen aller Hintergründe überwiegend an, dass „viele“ – und bei denjenigen, die eher „traditionell orientiert“ sind, sogar „die meisten“ – religiöser geworden sind.

Die Umfrage ergab, dass „die politischen Verschiebungen nicht weniger dramatisch sind. Junge Israelis haben sich entschieden nach rechts bewegt. In jeder ideologischen Gruppe, von der extremen Linke bis zur gemäßigten Rechten, gibt fast die Hälfte der Befragte an, sich seit Kriegsbeginn nach rechts bewegt zu haben…“

Da demografisch nachgewiesen ist, dass „je religiöser die Gruppe, desto höher ihre Geburtenrate“, weisen die Ergebnisse auf eine klare Richtung für Israels Zukunft hin: „Israel ist auf dem Weg religiöser und rechtsgerichteter zu werden.“ ("Will young Israelis' rightward, traditional shift impact the country's future?" S. Friedman, JP Analysis, 3 Dec. 2025)

ihr werdet Mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach Mir verlangen werdetJer 29,13

Segen aus Zion

Chuck Cohen

Offb. 22,21

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