Schalom Freunde,
Das Leben in Israel ist oft wie eine Achterbahnfahrt: Gerade, wenn es etwas ruhiger zu werden scheint, kommt die nächste rasante Abfahrt und die fiesen Kurven, die uns hin und her schleudern. Natürlich hat uns der Herr gewarnt, dass die Tage vor Seiner Wiederkunft voller „Aufregung“ sein würden (Lk 21,28)! Außerdem benutzt Gott Israel und Jerusalem, um die Nationen zu prüfen und zu fangen (Sach 12,2-3), was erklärt, warum ich mich oft wie der Käse in der Mausefalle fühle.
Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott als höchster Herrscher der Schöpfung regiert (Ps 93,1-2; 96,10; 99,1; 103,19; sowie viele weitere Bekräftigungen sowohl im Alten Testament [Tanach] als auch im Neuem Testament [NT]), was sowohl den Schutz und die Bestimmung Israels als auch meine Eigene umfasst, so lässt das die Zeiten der Sorge und sogar der Angst nicht verschwinden. Ich danke Gott, dass Er uns, die wir auf Ihm vertrauen sagt, dass wir „uns nicht fürchten“, weil Er wusste, dass es, wenn wir Seinen Willen tun, Umstände geben wird, in denen unsere normale Reaktion Angst wäre. „Sich nicht zu fürchten“ ist eine Entscheidung des Willens und kommt nicht automatisch mit unserer Zugehörigkeit zu Seinem Königreich.
Es ist interessant zu sehen, dass der Ausdruck „Fürchte dich nicht“ zum ersten Mal in 1. Mose 15,1 in der Heiligen Schrift vorkommt: Nach diesen Begebenheiten geschah es, dass das Wort JHWH an Abram in einer Offenbarung erging: ‘Fürchte dich nicht, Abram, Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn!‘
Und das letzte Mal lesen wir diesen Ausdruck in Offenbarung 1,17, wo Johannes seine Begegnung mit dem verherrlichten und auferstandenen Messias beschreibt: Als ich ihn sah, fiel ich wie tot zu Seinen Füßen nieder, und Er legte Seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: ‘Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot und siehe, Ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle [griech. Hades] und des Todes. Amen!
Gott ist also unser Schild und unser großer Lohn, Er ist der Anfang und das Ende; Er hat den Tod besiegt und ist nun die Auferstehung und das Leben, und Er hat die Schlüssel der Hölle und des Todes. Kein Wunder, dass Er uns sagen kann, dass wir uns nicht fürchten müssen, da alles unter Seiner souveränen Kontrolle steht – ob es sich nun so anfühlt oder nicht!
Warum ist die Ersatztheologie so beliebt?
Warum glauben so viele echte Gläubige an Jeschua an die „Ersatztheologie“? Diese falsche Lehre besagt im Grunde genommen, dass die neutestamentliche Kirche nun Israel in Gottes Plänen für Sein Königreich ersetzt hat. Oft geht sie sogar so weit zu behaupten, dass alle Segnungen für Israel im Tanach nun den Mitgliedern des Leibes Christi gehören und von ihnen beansprucht werden können, obwohl ich nie verstanden habe, ob dies auch die mehr als 200 Versprechen Gottes an das Volk Israel bezüglich des Landes Israel einschließt. Die Befürworter der Ersatztheologie fügen jedoch hinzu, dass zwar die Kirche nun die Segnungen erbt, aber alle Flüche, die Gott einem ungehorsamen Israel versprochen hat, weiterhin für Israel gelten!
Ich sehe das wesentliche Problem ganz einfach so: Diese Gläubigen sagen zwar, dass sie an den Messias Jeschua glauben, aber sie lehnen die Art und Weise ab, wie Er die Prophezeiungen verstanden hat.
Der Messias interpretierte das Gesetz anhand der geistlichen Prinzipien, auf denen es basiert. So vergleicht Er Mord mit Zorn im Herzen, Ehebruch mit Begierde im Herzen usw. Für den Messias Jeschua war der Gehorsam gegenüber Gott eine Herzensangelegenheit, die Er dadurch initiierte, dass Er uns ein neues Herz und einen neuen Geist gab, damit wir Gott von ganzen Herzen, von ganzer Seele und mit aller Kraft lieben können.
Wenn es jedoch um Prophezeiungen geht, bestanden Jeschua und die Verfasser des Neuen Testamentes [NT] auf einer wörtlichen Auslegung. Deshalb lesen wir im NT oft Sätze wie diesen: Dies geschah, damit erfüllt würde, was durch die Propheten gesagt worden ist.
(Mt 1,22-23; 2,5-6,14-15,17-18,23; 3,1-3; 26,55-56; Lk24,44; Apg 3,18).
Wenn wir nun beginnen, Prophezeiungen wörtlich zu interpretieren, wie es Jeschua selbst getan hat, dann ist die moderne Auferstehung und Wiederherstellung Israels von Gott, und das bedeutet, dass die Kirche nicht „Israel“ sein kann. Somit erweist sich die Ersatztheologie als falsche Lehre – angesichts all der antisemitischen und antiisraelischen Handlungen und Einstellungen, die sie in der Vergangenheit und auch heute im Leib des Messias hervorgebracht hat, würde ich sie sogar als eine Lehre dämonischen Ursprungs bezeichnen (1 Tim 4,1).
Wenn vertrauen die Gläubigen also? Vertrauen sie ihren Theologen oder ihrem Erlöser? Lesen und studieren die meisten von ihnen überhaupt selbst die Bibel, und wenn ja, studieren sie sie dann rückwärts? Damit meine ich, dass so vielen Gläubigen beigebracht wurde, den Tanach mit den Augen des NT zu interpretieren – aber Jeschua und alle Verfasser des NT interpretieren das NT anhand der grundlegenden Lehren des Tanach.
Denkt daran, dass der Tanach der einzige Teil des Wortes Gottes war, den die Apostel und die frühe Kirche hatten. Wenn ihnen also ein „neues“ Konzept offenbart wurde, verglichen sie es als treue Männer und Frauen Gottes mit dem, was sie als Gottes Wort kannten – dem Tanach – und erst dann akzeptierten sie es.
Eine eingehende Untersuchung darüber, wie das Neue Testament an den Tanach glaubt und ihn als Grundlage aller Lehren des Neuen Testamentes betrachtet, findet ihr in unserer Lehre auf der IFI-Webseite [nur auf Englisch, Anm. ÜS.].
Aktuelle Ereignisse
Ich möchte euch erneut ermutigen, sich für die Freitagsgebetspunkte von Intercessors for Israel [Fürbitter für Israel, Anm. d. ÜS.] anzumelden, um auf den Laufenden zu bleiben, wie wir bei IFI aktuelle Ereignisse sehen und wie Gott uns leitet, dafür zu beten. [https://www.ifi.org.il/de/]
Dieser Newsletter, der aufgrund meiner anderen Verpflichtungen sowohl persönlicher als auch dienstlicher Natur, seltener geworden ist, versucht sich auf grundlegende Themen zu konzentrieren, die wir im Auge behalten sollten, wenn wir die Nachrichten lesen und für das Kommen Seines Reiches beten (Lk 11,2).
Wenn wir beispielsweise nicht zumindest ein gewisses Verständnis dafür haben, was Muslime, die dem Koran gehorchen, so wie wir Jünger des Messias Jeschua der Bibel gehorchen, tatsächlich glauben und was sie antreibt, dann werden wir nicht verstehen können, warum gut gemeinte Vereinbarungen – wie die, die US-Präsident Trump trifft, um Frieden im Nahen Osten zu schaffen – einfach nicht funktionieren werden. [siehe den Abschnitt über den Glauben schiitischer Muslime weiter unten.]
Wenn wir außerdem nicht erkennen, wie Gott Israel nutzt, insbesondere in diesen Tagen vor der Wiederkunft des Messias, des Königs Israels, um die Gedanken und Herzen sowohl der Gläubigen als auch der Ungläubigen, der Nationen und der internationalen Nichtregierungsorganisationen zu prüfen (z. B. Sach 12,1-2; 14,1-4), könnten wir leicht übersehen und/ oder falsch interpretieren was Er tut oder zulässt – und Sein letztendliches Ziel nämlich die Offenbarung der Erkenntnis Seiner Herrlichkeit über der ganzen Erde. (4 Mo 14,21; Ps 72,18-19; 113,3; Jes 11,9; 40,4-5; Hab 2,14; Mal 1,11; 2 Kor 4,6). Das wird natürlich erst geschehen, wenn Sein Sohn, der König Israels und der König aller Könige, zurückkehrt, um Sein Volk und Seine Nation zu verteidigen und dann auf den Thron Seines Vaters David zu sitzen – und von Jerusalem aus über die Welt zu herrschen (Ps 122,3-5; 132,11; Jes 9,5-6; 66,23; Sach 8,22; 14,1-4, 16; Mt 25,31; Lk 1,32; 19,37-38).
Da die Wiederkunft des Messias Satans falsche, aber wirksame Behauptungen und Täuschungen beendet, ist der Teufel sehr verärgert. Dies ist der zugrunde liegende spirituelle Grund, warum in der heutigen Welt so viel Hass gegen die Juden und den jüdischen Staat gibt. Nach der biblischen Prophezeiung wird der Herr ohne ein wiederauferstandenes und wiederhergestelltes Israel mit Jerusalem als Hauptstadt nicht wiederkommen (Sach 14,1-4; Mt 23,37-39). Satan weiß das, und wir beten dafür, dass mehr Gläubige dies erkennen, um einen geistlichen Einblick in den wahren Kampf zu gewinnen, der gegen Israels biblisches Recht auf sein Land tobt (Ob 1,17).
Trump – Freund, Feind oder …?
Obwohl US-Präsident Donald Trump ein wahrer Freund Israel ist, hat er Israel doch immer wieder daran gehindert, vollständige Siege über seine Feinde – Hisbollah, Iran und Hamas – zu erringen. Er möchte als Mann des Friedens angesehen werden und erklärt daher „Waffenstillstände“, gerade wenn Israel dabei ist, seine Feinde zu vernichten. Leider scheint er nicht zu verstehen, dass „Waffenstillstand“ auf Arabisch „Hudna“, für Muslime eine Zeit des „Innehaltens“ ist, eine Pause im Kampf, bis sie stark genug sind, um erneut auf den Feind zu „feuern“ und ihn zu vernichten.
Seine Erklärung eines Waffenstillstandes zwischen Israel und der Hisbollah, gerade als Israel diese gefährliche Terrororganisation im Libanon in die Enge getrieben hatte, war ein großer Fehler. Heute lesen wir Berichte, dass die Hisbollah sich wieder aufbaut und plant, Israel erneut anzugreifen, und dass die libanesische Armee, die laut Trumps Waffenstillstand die Hisbollah entwaffnen soll, dies in keiner Weise tut. [Selbst ich hätte Trump sagen können, dass dies der Fall sein würde – wo sind also seine fachkundigen Berater?]
Dann verkündete er einen Waffenstillstand zwischen Israel und Iran, gerade als Israel den Iranern helfen wollte, ihr teuflisches Regime zu stürzen, das bei jeder Gelegenheit „Tod für Amerika, Tod für Israel“ ruft. Das war ein weiterer großer Fehler, Berichten aus dem Iran zufolge setzt das Regime heute mit Hilfe Russlands und Chinas sein Atomwaffenprogramm fort.
Und vor kurzem verkündete Trump einen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas, gerade als Israel im Begriff war, diese islamistische Terrororganisation vollständig zu vernichten. Dieser Deal wurde Bibi und Israel aufgezwungen, und Trump hat sich offen damit gebrüstet.
Insgesamt handelt es sich hierbei um drei große geopolitische Fehler, die Israel um den Sieg über diese antigöttlichen, judenfeindlichen den Westen feindlichen und christenfeindlichen Feinden Amerikas und Israels gebracht haben. Doch wer zählt das schon? Ich vermute, Gott tut es, und das ist keine gute Nachricht für Amerika.
Warum tut Trump das? Ist es sein Wunsch, als „Mann des Friedens“ bekannt zu sein, so stark, dass er blind für die Realität im Nahen Osten ist? Oder macht ihn seine Geldgier blind dafür, wie leicht es für extrem reiche arabische Nationen ist, mit ihm zu spielen und ihn zu täuschen? Wo sind seine gläubigen Berater, die ihn davor warnen Israel wie jedes andere Land zu behandeln und nicht wie das auserwählte Volk Gottes, das der Herr selbst zu verteidigen geschworen hat?
Genau an dem Tag, als Trump in Israel war und die lebenden Geiseln freigelassen wurden – und das ist das einzige Gute, was bisher aus dem Waffenstillstandsabkommen in Gaza hervorgegangen ist -, gab es gefährliche Stürme entlang der Ostküste Amerikas, einschließlich Washington D.C. In vielen Bundesstaaten gibt es weiterhin Stürme und Überschwemmungen, während in vielen anderen Bundesstaaten eine schwere Dürre anhält.
Außerdem wurde die US-Regierung aufgrund der eskalierenden Auseinandersetzung zwischen Demokraten und Republikanern lahmgelegt, und diese Blockade dauert zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels weiterhin an. Es gibt auch Anzeichen für einen sich verschärfenden Bürgerkrieg, da es in verschiedenen Städten zu Ausschreitungen gegen die Polizei und Bürgermeister und Gouverneure kommt, die sich einfach weigern, mit den Bemühungen der Trump-Regierung zur Bekämpfung der Kriminalität und zur Abschiebung gefährlicher illegaler Einwanderer zu kooperieren. Und all das wird begleitet von bösartigen pro-palästinensischen, antisemitischen Angriffen und Demonstrationen, die scheinbar täglich stattfinden.
Erst letzte Woche wurde ein offen antisemitischer, antiisraelischer, prokommunistischer schiitischer Muslim zum Bürgermeister von New York City gewählt! Ist euch übrigens bewusst, dass ab Januar die beiden wichtigsten Finanzzentren des Westens muslimische Bürgermeister haben werden – New York City und London!
Amerika ist gespalten und wird jeden Tag mehr und mehr gespalten, Ich sehe die einzige Lösung, die viel Tod und Blutvergießen verhindern wird – und ich meine das sehr ernst –, in einer „Zweistaatenlösung“! Lasst die radikalen Sozialisten, Linken, Woke-Leute und LGBTQ+-Leute eine Nation bilden [Amerika?] und die rechtskonservativen und zumindest die Bibel respektierenden, wenn nicht sogar gläubigen Leute eine andere [die Vereinigten Staaten?]. In der Geschichte mussten sich Nationen schon trennen, um Bürgerkriege zu verhindern oder zu beenden, wie beispielsweise die Tschechoslowakei, warum also nicht?
Dann könnten Amerika und die Vereinigten Staaten Verbündete sein wie viele andere Nationen, die zwar nicht immer einer Meinung sind, aber Beziehungen, Handel und sogar Verteidigungsabkommen pflegen und so leben, wie jeder bevorzugt. Auf diese Weise könnte Trump den Friedensnobelpreis gewinnen und als Mann des Friedens angesehen werden. Wenn er schon den Konflikt im Nahen Osten beenden will, warum dann nicht auch den Konflikt im Mittleren Westen Amerikas?
Wenn jedoch die Führer Amerikas, insbesondere sein Präsident, weiterhin Israel „verfluchen“ [1. Mose 12,3a, wo das zweite „verfluchen“ im Hebräischen bedeutet: missachten, ignorieren, herabsetzen, geringschätzen], dann sehe ich keinerlei Hoffnung für eine gesegnete Zukunft meines geliebten Geburtslandes, es sei denn, die Kirche in den USA tritt in die Bresche und ruft um Gnade (Hes 22,30-31). Schließlich hat Jeschua uns gesagt, dass von dem, dem viel gegeben wurde, auch viel verlangt wird (Lk 12,48).
Israels Rechte an dem Land
Da immer mehr Nationen ein nicht existierendes „Palästina“ anerkennen, das ihrer Meinung nach auf Gottes Land geschaffen werden muss, dass Er Seinem Volk mehr als 200-mal im Tanach versprochen hat, darunter mehr als 40-mal unter Eid, kommt mir der Gedanke, dass Gott sie wegen ihrer Ablehnung der Wahrheit Seines Wortes einer tiefen Täuschung überlässt (Joh 17,17; 2 Thess 2,10-12). [Persönliche Kommentare sind in Klammern angegeben.]
Ende August veröffentlichte eine Gruppe von Außenministern aus 20 Nationen, darunter Großbritannien und Deutschland, eine „gemeinsame Verurteilung“ der Genehmigung Israels für Bauvorhaben im E1-Korridor, der nordöstlich von Jerusalem liegt, mit Ma’aleh Adumim etwas weiter östlich. Das israelische Außenministerium, das seit der Ernennung von Gideon Sa’ar zum Außenminister viel aggressiver gegen solche Verurteilungen vorgeht, veröffentlichte eine Antwort, die mit den Worten begann: „Israel lehnt die Erklärung der Außenminister bezüglich der Genehmigung eines Bauplans in der Nähe von Jerusalem, seiner ewigen Hauptstadt, entschieden ab und lehnt den Versuch ab, ihm ausländische Diktate aufzuzwingen.“
Das Ministerium verteidigte daraufhin die tiefen Wurzeln des jüdischen Volkes in diesem Land. „Das historische Recht der Juden, überall im Land Israel – dem Geburtsort des jüdischen Volkes – zu leben, ist unbestreitbar. Es gibt kein anderes Volk auf der Welt, das eine stärkere, länger bestehende und besser dokumentierte Verbindung zu seinem Land hat als das jüdische Volk zum Land Israel, und diese Verbindung und dieses Recht bedürfen keiner Bestätigung durch ausländische Regierungen.“
Es erklärte, Israels Pläne stünden in völliger Übereinstimmung „mit dem Völkerrecht“ und wies daraufhin, dass „die Gründung eines jüdischen Staates in der alten Heimat des jüdischen Volkes, einschließlich der Besiedlung des Landes durch Juden, im britischen Mandat, das 1922 vom Völkerbund verabschiedet wurde, eindeutig anerkannt wurde. Die Aufnahme der Balfour-Erklärung von 1917 in das Mandat wurde auf der Konferenz von San Remo 1920 ausdrücklich vereinbart. Unter dem Mandat erstreckte sich das Recht des jüdischen Volkes, seine nationale Heimstätte zu errichten, auf das gesamte Gebiet des „Mandatsgebiets Palästina“. Diese Rechte wurden gemäß Artikel 80 der Charta der Vereinten Nationen gewahrt.“
Nach internationalem Recht hat Israel also jedes Recht, sich auf dem gesamten Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer niederzulassen. Das britische Mandat umfasste sogar das Gebiet, in dem sich heute das Königreich Jordanien befindet – das sind etwa 75 % des Landes, das der Völkerbund den Juden versprochen hatte. Winston Churchill hat dieses Gebiet unklugerweise aus dem Mandat herausgenommen und den Arabern gegeben, obwohl er ein echter Zionist war.
Das Ministerium verurteilte die antisemitische Diskriminierung, die in den Forderungen dieser Außenminister zum Ausdruck kam. „Es gibt keine Beschränkungen für Araber, sich in irgendeinem Teil des Staates Israel niederzulassen, und die Forderung, Juden – und nur Juden – das Recht zu verweigern, sich in bestimmten Gebieten des Staates Israel niederzulassen, hat einen Namen: Rassismus.“ [Gut gesagt!]
Anschließend griff die Erklärung die „historischen Irrtümer“ an, die oft gegen Israel verwendet werden. „Das jüdische Volk ist das indigene Volk des Landes Israel. Zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte hat es jemals einen palästinensischen Staat gegeben, und jeder Versuch, etwas anderes zu behaupten, entbehrt jeder rechtlichen, sachlichen und historischen Grundlage.“ Auch wenn der Großteil der Welt und leider auch Teile der Kirche anders denken, ist diese kraftvolle Aussage zu 100 % wahr und entspricht der Wahrheit!
Als Antwort auf die Befürchtung der Außenministers, dass dieses Projekt die „Zweistaatenlösung“ behindern würde, die eine Mehrheit der Israelis angesichts des Massakers der Hamas am 7. Oktober nun ablehnt, erklärte das Außenministerium: „Israel lehnt den Versuch von außen ab, einen dschihadistischen Terrorstaat im Herzen Israels zu errichten.“
Abschließend verwies es auf die Souveränität Israels und seinen demokratischen Charakters: „Der Staat Israel wird von einer demokratisch gewählten Regierung regiert, die sich für die Interessen der Bürger Israels einsetzt. Die Anmaßung ausländischer Regierungen, in Namen des Wohls der Israelis zu sprechen, ist in den internationalen Beziehungen inakzeptabel.“ ("Foreign Ministry slams foreign dictates: 'Right of Jews is indisputable'," Arutz 7, 23 Aug, 2025)
Israel und das dämonische iranische Regime
Dr. Majid Rafizadeh, ein iranisch-amerikanischer Politikwissenschaftler und in Harvard ausgebildeter Analyst, ist auch Autor mehrerer Bücher über die Außenpolitik der USA. Im Folgenden sind einige seiner Gedanken nach dem Angriff Israels auf den Iran und dem anschließenden Mitwirken der USA bei der Zerstörung einiger iranischer Nuklearanlagen Mitte Juni aufgeführt.
Seit Jahrzehnten hat die „internationale Gemeinschaft „im Umgang mit der Islamischen Republik Iran „Feigheit statt Überzeugung“ gewählt, insbesondere westliche Nationen, die sich damit brüsten, „Verteidiger der Demokratie und der Menschenrechte“ zu sein. Sie haben niemals rote Linien gezogen, sondern „ein Zugeständnis nach dem anderen gemacht. Sie haben das Ungeheuer gefüttert, sogar seine Industrie des Todes finanziert“ und Israel ständig „vor den Bus geworfen“, um den iranischen Tyrannen zu beschwichtigen. „Sie sprachen von Diplomatie, während der Iran Zentrifugen baute, Uran anreicherte und Terror in Gaza, im Libanon, in Syrien, im Irak, im Jemen und sogar im Iran selbst verbreitete.“ Bis Juni hatte das iranische Regime allein im Jahr 2025 über 1.700 Menschen hingerichtet.
Unterdessen verfolgte der Iran weiterhin „seinen Traum vom Erwerb von Atomwaffen – und niemand hatte den Mut, ihn daran zu hindern. Niemand … außer Israels Premierminister Netanjahu und US-Präsident Trump.“
Rafizadeh bezeichnete das Massaker der Hamas vom 7. Oktober als „brutale Invasion Israels“. Doch heute, da „die Staats- und Regierungschefs der Welt mehr damit beschäftigt sind, Tugendhaftigkeit zu demonstrieren und Gipfeltreffen zu veranstalten, die nichts bewirken, musste es der jüdische Staat sein – winzig, isoliert, von den Medien und Universitäten gehasst –, der endlich „Genug!“ sagte. Während der Westen „die Hände rang und seine Bürokraten über ‘Verhältnismäßigkeit‘ und Zurückhaltung sprachen, handelte Israel“, sowohl für sein eigenes Überleben als auch für das Überleben und die „Sicherheit der freien Welt.“ [Denken Sie daran, dass dies ein gebildeter Iraner ist, der hier schreibt.]
Er sagte: „Israel hat getan, was die internationale Gemeinschaft, der Westen und die UNO niemals tun würden – und was die NATO nicht einmal im Traum tun würde.“ Was ihnen an Mut fehlte, „hat das kleine Israel unter der ruhigen Führung Netanjahus und Trumps historischer Entscheidung beendet, und endlich die notwendigen Schläge versetzt.“ [Heute sehen wir, dass der kombinierte Angriff das iranische Atomprogramm zurückgeworfen, aber nicht zerstört hat.]
„Seit dem schrecklichen Massaker vom 7. Oktober, bei dem die Hamas israelische Zivilisten, Männer, Frauen, ältere Menschen, Kinder und sogar Babys abgeschlachtet, vergewaltigt, verbrannt und entführt hat, führt Israel einen unerbittlichen und kompromisslosen Kampf, um den Terrorismus an seiner Wurzel zu bekämpfen. Dabei geht es nicht nur um Vergeltung, sondern darum, sicherzustellen, dass das Böse nicht erneut mit mehr Geld und mehr Legitimität belohnt wird.“ [Es geht auch darum, dafür zu sorgen, dass böse Menschen gemäß Gottes Geboten an die Nationen (5 Mo 3,21b; 2 Sam 8,15; Hiob 8,3; Spr 21,3) biblische Gerechtigkeit erfahren.]
Nachdem Rafizadeh auf den erfolgreichen Angriff Israels auf die Infrastruktur der Hamas im Gazastreifen und die Dezimierung der Hisbollah im Libanon hingewiesen hatte, sowie auf die Zerstörung von „Waffentransporten und Terror-Kommandozentralen in Syrien, was direkt zum Zusammenbruch des Assad-Regime führte“, schrieb er: „Israel hat es dabei nicht belassen. Israel, mit Trump als Vollstrecker des schwierigen letzten Schlags, startete die gewagtesten, umfassendsten und verheerendsten Angriffe auf iranischem Territorium in der modernen Geschichte.“ Israels Operation „Rising Lion“ [„Volk wie ein Löwe“, Anm. d. ÜS] zielte auf mehr als 100 strategische Standorte ab, die mit dem iranischen Atomwaffenprogramm in Verbindung stehen. Das Programm kostete 2 bis 3 Billionen Dollar, dauerte Jahrzehnte, wurde aber „in weniger als 37 Stunden“ zerschlagen.
Israel und Amerika sandten „eine Botschaft an alle Tyrannen: Wenn ihr Israel vernichten wollt, wenn ihr ‘Tod für Amerika‘ skandiert, wenn ihr Terror auf der ganzen Welt finanziert, wird das Konsequenzen haben. Dank Trump und Netanjahu weiß die Welt nun, wie echte Führungsstärke aussieht.“ [Leider habe ich heute echte Fragen zu Trump.]
Noch beeindruckender war die Ermordung „einiger der höchsten Militärführer des iranischen Regimes“ durch Israel. Der Oberbefehlshaber der Islamischen Revolutionsgarde [IRGC], Generalmajor Salami, ist tot. Der Stabschef der IRGC, Generalmajor Bagheri, ist tot. Mindestens 14 Atomwissenschaftler, die für das iranische Atomwaffenprogramm von entscheidender Bedeutung waren, wurden ausgeschaltet. Dies waren Männer, die hinter der Diplomatie und der Feigheit des Westens versteckt einen zweiten Holocaust planten. Israel hat nicht auf eine Erlaubnis gewartet. Es hat getan, was getan werden musste.“
Israel hat in den letzten zwei Jahren mehr erreicht als „alles, was die selbsternannten Verteidiger der Freiheit in Brüssel oder Berlin in den letzten 80 Jahren getan haben. Während europäische Staats- und Regierungschefs Israel „Waffenstillstand“, „Deeskalation“, „Verhältnismäßigkeit“ und „Zurückhaltung“ predigen, hat Israel „vier terroristische Regime und Organisationen, den Iran und seine Stellvertreter sowie das Assad-Regime in Syrien, unter ständigen Angriffen demontiert, destabilisiert und einen vernichtenden Schlag versetzt. Das ist ein Wunder der Militärstrategie, der Präzision der Geheimdienste und der moralischen Klarheit. Die Welt schuldet dieser winzigen verteufelte Nation, ihren Verteidigungskräften und ihrem Führer „enorme Dankbarkeit“… [Wir wissen, dass es Gott war, der Israel als Seine Kriegswaffe einsetzte (Jer 51,20-24), und deshalb ist die IDF heute „eine überaus große Armee“ (Hes 37,10).]
Netanjahu, ein Geschichtsstudent, beherzigte Churchills Warnung bezüglich der Beschwichtigung Hitlers und Nazi-Deutschland. Diese Warnung ist auch heute noch aktuell: „Ein Beschwichtiger ist jemand, der ein Krokodil füttert, in der Hoffnung, dass es ihn als Letzten frisst.“ Rafizadeh sagt dann: „Der Westen hat viel zu lange viele Krokodile gefüttert. Durch die Aufhebung von Sanktionen, Atomabkommen und diplomatische Hintertürchen ermöglichte die sogenannte liberale Weltordnung den Aufstieg der Islamischen Republik Iran und ihrer großzügig finanzierten Kriegsmaschinerie. Israel hat die Drecksarbeit gemacht, die die westlichen Mächte nicht machen wollten…“
Er fügte hinzu, dass niemand „in der freien Welt sicher wäre“, wenn der Iran Atomwaffen bekäme. Die regierenden Ayatollahs im Iran hassen nicht nur Juden. Sie hassen Christen und alle „Ungläubigen“ Allahs. Sie hassen den Westen“ und insbesondere sunnitische Muslime. Sie haben der Welt „keinen Grund zu der Annahme gegeben, dass sie keine Atombombe einsetzen würden.“ Man denke nur daran, „was ihre Salven ballistischer Raketen ohne Atomsprengköpfe“ Israel angetan haben.
Angesichts der mutigen Aktionen Israels fragte er sich, ob der Westen, „endlich Rückgrat zeigen und sich auf die Seite Israels stellen würde? Werden sie aufhören, sich hinter „Friedenskonferenzen“ und leeren UN-Resolutionen zu verstecken, und endlich das einzige Land unterstützen, das tatsächlich durch Stärke für Frieden sorgt?“ [Heute wissen wir, dass die Antworten auf seine Fragen leider, aber nicht unerwartet, ein klares „Nein!“ sind.]
Da Frieden jedoch nicht „durch Schwäche, die Finanzierung des Feindes, die Legitimierung terroristischer Organisationen oder die Duldung völkermordender Regime erreicht wird“, sondern durch „ihre Niederlage“, ist es „an der Zeit, Israel nicht länger als Belastung oder Paria zu behandeln, sondern es als moralische und militärische Großmacht anzuerkennen, die es ist.“
„Die Demokratien der Welt – die Friedensliebenden, die Freidenker, die Anhänger der westlichen Zivilisation – schulden Israel nicht nur Dank, sondern auch Loyalität. In nur zwei Jahren hat diese kleine Nation mehr für die globale Sicherheit getan, als die gesamte EU, die UNO und der größte Teil der freien Welt zusammen – die damit beschäftigt waren, Israel zu verurteilen und gegen Israel zu protestieren. Israel verdient Bewunderung, nicht Scheinheiligkeit. Es verdient Unterstützung, keine Sanktionen. Wenn der Rest der freien Welt zu feige ist, um zu handeln, dann sollte er sich zumindest hinter Israels Mut verstecken und beten, dass es weiter siegt. Wenn Israel fällt, ist der Rest des Westens als Nächstes dran. Steht zu Israel oder geht mit eurem Schweigen unter.” ("Bravo, President Trump and PM Netanyahu – You are doing what the whole world failed to do," M. Rafizadeh, Gatestone Institute, 28 June 2025)
Was glauben schiitische Muslime wirklich?
Die folgenden Zitate aus einem Artikel eines namentlich nicht genannten ägyptischen Pastors, der „in einer christlichen Gemeinde in Ägypten aufgewachsen ist.“ Wie viele andere litt er „unter der Unterdrückung durch das islamisch-sozialistische Regime von Gamal Nasser“, dem Vorsitzenden des Revolutionären Kommandorats Ägyptens, das schließlich alle Aspekte ihres Lebens kontrollierte.
Er floh in jungen Jahren und fand „Freiheit in Amerika.“ Da er dem Islamo-Sozialismus in Ägypten erlebt hat, empfindet er „tiefes Mitgefühl für das leidende Volk im Iran“, das sich nur danach sehnt, in Frieden zu leben. Aber die iranischen Führer „sind einer todbringenden Ideologie verpflichtet – und einer nuklearen Konfrontation mit der westlichen Zivilisation.“ Er nannte „drei wichtige Fakten“, warum „die radikalen Geistlichen im Iran niemals ihre nukleare Obsession aufgeben werden.“
Fakt Nr. 1: Ein atomar bewaffneter Iran lässt sich nicht durch die Nukleardoktrin des Kalten Krieges abschrecken. Während des Kalten Krieges hielt die Logik der gegenseitigen gesicherten Zerstörung (Atompatt) die Atommächte in Schach. Jeder Präsident, Premierminister und Ministerpräsident wusste, dass ein Atomangriff die Vernichtung zur Folge haben würde.
Manche sagen, dass sowohl Nordkorea als auch Pakistan über Atomwaffen verfügen, warum sollte der Iran also schlimmer sein? Doch „ein atomar bewaffneter Iran wäre unendlich viel schlimmer“, weil der schiitische Islam, die herrschende Ideologie des Iran, die Abschreckungsdoktrin des Kalten Krieges obsolet macht. Hier ist der Grund dafür:
Fakt Nr. 2: Die iranischen Führer haben einen religiösen Anreiz, Armageddon auszulösen. Er hat „unzählige Stunden damit verbracht, mit sunnitischen und schiitischen Muslimen im Nahen Osten zu sprechen“ und „kulturelle Anthropologien an der Emory University studiert“, wobei er sich auf „radikale islamische Bewegungen“ konzentrierte. Seine Forschungsergebnisse sind in einem Lehrbuch mit dem Titel Revolt against Modernity [Aufstand gegen die Moderne, Anm. d. ÜS.] veröffentlicht, und er ist überzeugt, dass es für Westler von entscheidender Bedeutung ist „die islamische Geschichte und den islamischen Glauben zu verstehen.“ [Ich stimme dem voll und ganz zu, daher füge ich seine Erklärungen unten ein.]
„Der Islam ist in mehrere Strömungen unterteilt“, vor allem Sunniten und Schiiten. „Im Jahr 1501 erklärten die Safawiden- Herrscher des Persischen Reiches die Zwölfer-Schia zur offiziellen Staatsreligion“ und trennten Persien damit von seine sunnitischen Nachbarn. Als Persien 1935 in Iran umbenannt wurde, „blieb die Zwölfer-Schia die offizielle Religion.
Die Zwölfer-Schia ist der größte Zweig des schiitischen Islam und zeichnet sich durch seinen Glauben an zwölf göttlich bestimmte Imame (rechtmäßige Nachfolger Mohammeds) aus. Der letzte Imam, Mohammed al-Mahdi, soll im 9. Jahrhundert in die Okkultation (einen wundersamen Zustand der Unsichtbarkeit) gegangen sein. Die Zwölferschiiten behaupten, dass der Mahdi [ihr Messias] eines Tages wieder erscheinen wird, um weltweite Gerechtigkeit herzustellen.“
Heute glauben viele iranische Geistliche, dass „bevor der Mahdi offenbart werden kann, eine apokalyptische Schlacht zwischen gläubigen Muslimen und den Mächten des Bösen ausgetragen werden muss.“ Daher sind viele iranische Führer – wahrscheinlich auch der Ayatollah – „motiviert, einen Atomkrieg auszulösen, um die alten Prophezeiungen zu erfüllen und das Erscheinen des verborgenen Mahdi zu erzwingen.“
Während der Iran „offiziell bestreitet, ein Atomwaffenprogramm zu haben“, behauptet die Internationale Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen, „der Iran verfüge über genügend hochangereichertes Uran, um neun Atomsprengköpfe zu bauen.“ Es ist wichtig zu wissen, dass „der schiitische Islam eine religiöse/ juristische Doktrin namens Taqiya erfunden hat, die es legal und fast verbindlich macht, seine Feinde zu täuschen, bis die Muslime stark genug sind, um den Sieg zu erringen.“
Die Angriffe Israels und Amerikas im vergangenen Juni „gegen die iranischen Nuklearanlagen haben den nuklearen Ambitionen der Geistlichen einen schweren Rückschlag versetzt – aber lassen Sie sich nicht täuschen. Die zwölfer-schiitischen Geistlichen des Irans werden niemals ihren fanatischen Traum aufgeben, einen endgültigen Krieg zu beginnen und den lange verborgenen Mahd zu offenbaren.“
Fakt Nr. 3: Ein atomar bewaffneter Iran bedroht nicht nur Israel, sondern die gesamte westliche Zivilisation. „Der Iran hat gezeigt, dass seine Raketen in der Lage sind, Israels Iron-Dome-Abwehrsystem zu durchdringen. Stellen Sie sich vor, diese Raketen würden Atomsprengköpfe tragen!“ Außerdem entwickelt der Iran im Rahmen seines Weltraumprogramms Interkontinentalraketen. Wenn der Iran also „eine Trägerrakete für Satelliten testet, demonstriert er damit seine Fähigkeit, Europa und Nordamerika zu bedrohen.“ Schließlich verkünden iranische Geistliche seit Jahrzehnten ihr Ziel: „Tod für Israel! Tod für Amerika!“
Er hofft, dass Israel und die USA dazu beitragen werden, einen erfolgreichen Aufstand der Iraner gegen ihre teuflische Führer anzuzetteln. Ich stimme dem zu, aber auf der Grundlage von Jeremia 49,38b erwarte ich von Gott, dass Er den König und die Fürsten von Elam
, wo heute der Iran liegt, „vernichtet.“ ("I'm a Christian pastor who was born in Egypt. Here are 3 facts I learned about Iran's nuclear obsession," Fox News Op-ed, 29 June 2025)
Israel und die Zivilisation
Nach den Niederlagen des Irans gegen die israelischen Streitkräfte und den anschließenden amerikanischen Angriffen sagte Dr. Raphael BenLevi: „Israels entschlossene Konfrontation mit dem Bösen erfüllte die historische Berufung der Nation, Stärke mit moralischer Klarheit zu verbinden.“ Israel zeigt sich als das Licht für die Nationen, indem es „Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit durch konkrete Taten statt durch leere Rhetorik“ verteidigte. Die präzisen Angriffe der israelischen Luftwaffe zeigten der Welt, „dass Israel als Schutzbarriere der Zivilisation steht.“ [Ist das der Grund, warum viele arrogante westliche Nationen dazu neigen, Israel zu verachten, da seine Handlungen sie offen bloßstellen?]
BenLevi, ein Geheimdienstexperte für den Iran und dessen Versuche, die Welt zu erobern, wurde Anfang Juli von Israel Hayom interviewt. Er merkte an, dass die Operation „Volk wie in Löwe“ Israel historisch gesehen“ in die sicherste und mächtigste Position seit seiner Staatsgründung“ gebracht habe. Sie hat seinen „Ruf als beeindruckende militärische und technologische Macht mit außergewöhnlichen Fähigkeiten“ wiederhergestellt. Von 1948 bis 1979 war Ägypten die größte existenzielle Bedrohung für Israel. Nach dem israelisch-ägyptischen Friedensvertrag von 1979 „verwandelte die islamische Revolution im Iran“ dieses Land durch den Aufbau eines „Feuerrings“ und die Entwicklung von Stellvertreter-Netzwerken zum Hauptgegner der „Existenz Israels.“
Er sagte, dass Israels Offensive nach dem 7. Oktober eine wichtige historische Lektion erteilt habe. „Immer wenn, wir die Initiative gegen unsere Gegner ergriffen haben, haben sich die Chancen vervielfacht und wir haben bemerkenswerte Erfolge erziel.“ Dies war der Fall beim israelischen Unabhängigkeitskrieg, während des Sechstagekrieges, bei den israelischen „Angriffen auf die Atomreaktoren im Irak und in Syrien“ und zu Beginn des ersten Libanonkrieges, der innerhalb von zwei Monaten zur Vertreibung der PLO nach Tunesien führte. Umgekehrt ist uns jedes Zögern teuer zu stehen gekommen.
BenLevi kritisierte die „vor dem 7. Oktober vorherrschende Doktrin des israelischen Sicherheitsapparates“, die eine „aus den 90er Jahren und Osloer Verträgen übernommene defensive Denkweise“ war, die „Eindämmung“ betonte und sich „auf Iron-Dome-Systeme, Sperrzäune und Befestigungsanlagen“ stützte. Es gibt immer noch diejenigen, die den 7. Oktober nur als „taktisches Versagen“ betrachten, ohne zu erkennen, dass Israels grundlegende strategische Vorstellung „eine Transformation erfordert.“
Dieses Interview wurde geführt, bevor Trump Israel seinen Waffenstillstandsplan für Gaza aufzwang. Zu diesem Zeitpunkt stimmte BenLevi mit dem überein, wofür wir bei IFI nach wie vor beten, nämlich dass die IDF einen „endgültigen Sieg über die Hamas“ erringen möge, um sowohl dem schiitischen als auch dem sunnitischen Islam „entscheidende Schläge“ zu versetzen und „Stärke gegenüber den Regimes in der Region, insbesondere den Golfstaaten und Saudi-Arabien, die Partnerschaften mit dem Westen und Israel anstreben“, zu demonstrieren.
Er sieht zu Recht, dass „zwischenstaatliche Konflikte“ nicht unbedingt „auf wirtschaftlichen Erwägungen oder Abschreckungsberechnungen beruhen. Hinter der Fassade der Machtpolitik und diplomatischen Druck verbergen sich tiefgreifende kulturelle Weltanschauungen.“ [Wenn nur die westlichen Staats- und Regierungschefs wirklich erkennen würden, dass nicht jeder Mensch auf diesem Planet ihre Weltanschauung teilt, die in gewisser Weise auf die Bibel basiert, unabhängig davon, ob er an Gott oder die Heilige Schrift glaubt.]
BenLevi fügte hinzu, dass westliche Nationen, die Stärke und Wirtschaft für wichtiger halten als „kulturelle und ideologische Motivationen“ [was ich als eine der größten Schwächen von Trump betrachte], tatsächlich im Einklang mit „marxistischen Ansätzen denken, die menschliches Verhalten auf materialistische Faktoren reduzieren, oder mit liberalen Theorien, die kulturelle Unterschiede minimieren und Menschen als rein rationale Akteure behandeln.“ Es gibt jedoch keine „universelle Rationalität“, die die „internationalen Beziehungen“ regelt – jede Kultur funktioniert nach ihren eigenen Wertesystem und ihrer eigenen Identität. Zwar reagieren Staaten sicherlich auf unmittelbare strategische und wirtschaftliche Zwänge, doch die zugrunde liegenden langfristigen Kräfte bleiben kultureller, ideologischer und häufig theologischer Natur. Er nennt als Beispiel die Feindseligkeit des Irans gegenüber Israel, die „sich einer rein materialistischen Analyse entzieht.“
Er merkte an, dass der grundlegende Unterschied „zwischen dem ’Westen’ und anderen Regionen der Welt“ auf kulturellen und historischen Grundlagen beruht, die „die tieferen Strukturen der globalen Ordnung“ bilden.
Ein Unterschied zwischen außenpolitischen Ansätzen ist die „idealistische versus realistische“ Sichtweise. „Idealistische Denker“ wie Trump betrachten die globale „Arena als kooperatives Umfeld“ und jeden bewaffneten Konflikt als „Anomalie“, während „friedliche Koexistenz die Standardvorgehensweise darstellt.“ Sie glauben, dass alle Menschen „nach derselben Logik handeln – dem Streben nach wirtschaftlichem Wohlstand und materiellen Fortschritt“ – und dass „angemessene diplomatische Vorschläge unweigerlich zu gegenseitiger Zusammenarbeit führen.“
Wenn sie jedoch mit Akteuren wie dem Iran oder der Hamas konfrontiert werden, die „nach völlig anderen moralischen Grundsätzen handeln“ und oft „theologisch-revolutionäre Ziele verfolgen, die mit Kompromissen unvereinbar sind“, neigt die oben beschriebene Weltanschauung dazu, extremes „wahnhaften Denken“ hervorzurufen.
Realisten wie Netanjahu vertreten eine andere Weltanschauung, die „hierarchische Beziehungen zwischen verschiedenen Kulturen versteht und anerkennt, dass Machtkonkurrenzen ein integraler Bestandteil der menschlichen und politischen Existenz sind, das friedliche Intervalle historische Anomalien darstellen und dass Stärke – sei es militärisch, wirtschaftlich oder technologisch – für das Überleben unerlässlich ist.“
Er fügte hinzu, dass Bibi zwar auf realistischem Denken basiert, aber „angesichts der außerordentlichen Komplexität der Region die Realitäten im Nahen Osten die israelischen Führer daran hindern, rein idealistische Perspektiven beizubehalten…“
BenLevi, der in einem orthodoxen jüdischen Elternhaus in Kanada aufgewachsen ist, kam im Rahmen eines Studien- und Freiwilligenprogramms „eine Woche vor dem 11. September und mitten in der zweiten Intifada“ nach Israel. Diese Zeit zeigte ihm, „dass die jüdische Geschichte hier in Israel geschrieben wird, während das Leben in der Diaspora [die Bibel bezeichnet sie durchweg als „Gefangenschaft“ (z.B. Joel 4,1)] die Juden an den Rand drängt.“ Als er dies erkannte, „beschloss er, durch Einwanderung aktiv daran teilzunehmen.“
Heute leitet er das Churchill-Programm am Argaman-Institut, das „Politikexperten ausbildet, die auf moralischem Realismus basieren und Macht mit Ethik, Kultur mit Strategie und jüdische Identität mit Außenpolitik verbinden können…“ Das Programm zielt darauf ab, „die Lücke zu füllen, die durch das Verschwinden des realistischen Ansatzes aus der Wissenschaft entstanden ist.“ Ihr Ziel „ist es, Führungskräfte heranzubilden, die sich einer nationalen Vision verpflichtet fühlen, gleichzeitig aber die Härte der internationalen Arena erkennen und verstehen, dass moralische Stärke kein Widerspruch ist – sondern vielmehr die Antwort auf einen hohlen Moralismus, der die Schwachen letztlich der Tyrannei überlässt.“
Auf die Frage, wie er „die Botschaft oder den Beitrag des Staates Israels im Kontext des heutigen globalen Kulturkonfliktes“ sehe, antwortete BenLevi: „Ich sehe die Wurzel des heutigen globalen Konfliktes in einer Rückkehr zu einem uralten Konflikt zwischen Götzendienst, der zu totalitären politischen Modellen führte, und der biblischen Botschaft der menschlichen Freiheit. Die Bibel stellt politischen Systeme in Frage, in denen Könige aus Fleisch und Blut sich selbst zu Göttern machen, und ihre grundlegenden Annahmen haben den Westen geprägt. Die Vorstellung, dass der Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen ist, bildet die moralische Grundlage für Freiheit und für das demokratische System … sowie für eine Weltordnung, die auf Nationalstaaten basiert, die es den Völkern ermöglichen, ihre einzigartige Kulturen zum Ausdruck zu bringen.“
Auf die Frage, ob Israel Teil des Westens sei, antwortet er: „Ja und nein, Einerseits hat der Westen biblische Konzepte von uns übernommen, aber er hat auch einige heidnische Werte aus Rom und Griechenland integriert. Im Kern sind wir also eine Zivilisation, die älter als der Westen ist und sich von ihm unterscheidet.“ Amen und siehe 4. Mose 23,9b!
Er fasst die Haltung des Judentums zu Leben und Politik wie folgt zusammen: „Nur Gott ist souverän, weder der Mensch noch König noch Staat haben die ultimative Autorität. Im Gegensatz zu totalitären Regimes, die blinde Unterwerfung unter die Elite verlangen, fordert die jüdische Tradition Demut und die Erkenntnis, dass das menschliche Verständnis der Wahrheit immer nur teilweise ist und der Mensch innerhalb eines moralischen Rahmens handeln muss, der einer Macht unterworfen ist, die größer ist als er selbst.“ Dies ist die Grundlage für Israels „Konflikt mit dem iranischen Regime und anderen ähnlichen Regimes, nicht nur in Bezug auf Atomwaffen, sondern auch in Bezug auf die Beziehung zwischen Gott und Mensch und das Konzept der Freiheit selbst.“
Diese Idee kommt „im Konzept des Tempels“ zum Ausdruck, das die Möglichkeit der Begegnung mit Gott andeutet, „nicht nur als abstrakte Idee, sondern als lebendige Erfahrung … nicht durch Unterwerfung oder Unterordnung, sondern durch Freude.“ Der Tempel verkörpert die „fruchtbare Spannung im Dialog zwischen Mensch und Gott, zwischen einem hohem Ideal der Vollkommenheit und einer unvollkommenen, konkreten Realität… Er ist das Modell, in dem das Volk Israel eine Botschaft an die gesamte Menschheit vermittelt…. ‘Denn mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker genannt werden‘.
(Jes 56,7) ("The protective wall of all civilization," Israel Hayom interview, 4 July 2025)
Die Wahrheit ist auf dem Marktplatz gefallen (Jes 59,14)
Der Kolumnist Gary Willig bemerkte, dass einer der beunruhigendsten Aspekte „der globalen Propagandakampagne zur Dämonisierung Israels darin besteht, wie offen und unverhohlen Israels vermeintliche Kritiker die Bedeutung von Wörtern verändern, um Israel schuldig zu sprechen.“
Beispielsweise wiederholten mehrere Nichtregierungsorganisation [NGO] und Nationen während „der 18 Jahre zwischen dem Rückzug aus dem Gazastreifen 2005 und dem Massaker vom 7. Oktober 2023“ die Lüge, „dass Israel den Gazastreifen immer noch besetzt halte“ und somit für alles, was dort geschah verantwortlich sei, „obwohl es außer den von der Hamas als Geiseln gehaltenen Personen keinen einzigen Soldaten oder gar Bürger in der gesamten Enklave gab.“ Auf diese Weise wurde die grundlegende Bedeutung des Begriffs „Besatzung“ so verdreht, dass er nicht mehr die militärische und administrative Kontrolle über eine andere Entität bedeutete. Es wurde „die weltweit erste und einzige ’Besatzung‘, bei der der vermeintliche ‘Besatzer‘ keinerlei Macht über die vermeintlich ‘Besetzten‘ hatte.“
Diese Definition wurde nur „gegen Israel verwendet …“ Ihr Ziel war es die Hamas und die Bewohner des Gazastreifens von jeglicher Schuld für „ihre Weigerung, nach dem Abzug Israels aus dem Gazastreifen irgendetwas Konstruktives zu unternehmen…“ freizusprechen. Die wahre Geschichte, wie „die Hamas die Hilfsgüter gestohlen“ und sie zum Bau „eines riesigen Tunnelnetzes, das länger ist als die Londoner U-Bahn“ verwendet hat, oder wie sie „Wasserleitungen ausgegraben hat, um sie in Raketen umzuwandeln“, und „die Menschen absichtlich in Armut gehalten hat, um ihre genozidalen Ambitionen zu rechtfertigen“, wurde ausgelöscht, in dem die Bedeutung von „besetzt“ so verändert wurde, dass sie nicht mehr die tatsächliche Situation wiederspiegelte.
Der 7. Oktober wäre nicht möglich gewesen, wenn Israel den Gazastreifen in den Jahren zuvor wirklich besetzt hätte. Und jetzt „sehen Israels Kritiker nicht die Ironie darin, dass Israel nun die Übernahme eines Gebietes in Betracht zieht, das es 20 Jahre lang fälschlicherweise besetzt haben soll.“
Kritiker Israels änderten auch „die Definition von Völkermord, um Israel für schuldig zu befinden.“ In seinem Bericht vom Dezember 2024 beschuldigte Amnesty International Israel nicht nur des Völkermords, sondern „beklagte sich sogar darüber, dass die tatsächliche und seit langem etablierte Definition von Völkermord, die vom Internationalen Gerichtshof verwendet wird, ‘zu eng gefasst‘ sei.“ Außerdem schrieb die Organisation die Geschichte um, indem sie die Existenz der Hamas ignorierte, um „die Realität zu verdrehen, dass Israel schuldig wurde.“
Auch die irische Regierung, die offen gegen Israel vorgeht, kündigte im Dezember 2024 an, dass sie den IGH [Internationalen Gerichtshof] bitten wird, seine Auslegung dessen, was die Begehung von Völkermord durch einen Staat ausmacht, zu erweitern.“ Im Mai 2025 fügte sie hinzu, dass sie auch versuche, „die Kriterien, nach denen Völkermord durch die Genfer Konvention beurteilt wird, zu erweitern.“
Während diese antizionistischen Judenhasser [ich weiß nicht, wie ich sie sonst treffend beschreiben soll] „versuchen, die Definition von Völkermord so weit zu fassen, dass sie jede Maßnahme zur Bekämpfung von Hamas-Terroristen umfasst, versuchen sie, die Definition von Völkermord einzugrenzen, wenn Massenmord an Juden begangen wird. Indem sie so tun, als sei die Hamas keine genozidale Terrororganisation, als hätten die genozidalen Handlungen vom 7. Oktober nie stattgefunden, und indem sie die Verbrechen der Hamas gegen die Menschlichkeit rechtfertigen, setzen sie einen Maßstab für den Völkermord an Juden, den selbst der Holocaust der Nazis nicht erfüllen würde, denn nach ihrem Maßstab gibt es kein Szenario, in dem der vorsätzliche Massenmord an Juden allein aufgrund ihrer jüdischen Identität jemals als Völkermord gelten könnte.“ So werden echte genozidale Parolen wie „Vom Fluss bis zum Meer“ oder „Globalisiert die Intifada“ überhaupt nicht genozidal angesehen, weil sie sich nur gegen Juden richten!
Diese „Propagandastrategie“ gegen Israel ist vergleichbar mit Joseph Goebbels „großer Lüge“, mit der er so viele Menschen für den Nationalsozialismus gewann. Goebbels bewies, dass man, wenn man „die Lüge groß genug macht und oft genug wiederholt“, die Menschen dazu bringt, „sie zu glauben, egal wie sehr sie der Realität widerspricht.“ Ein Beweis für den Erfolg dieser Strategie ist die absurde Behauptung, dass „Israel eine Massenhungersnot in Gaza verursacht hat.“ Die mit der UN verbundene Integrated Food Security Phase Classification [Integrierte Klassifizierung der Ernährungssicherheitsphasen, Anm. d. ÜS] veröffentlichte einen Bericht, in dem sie ein „Worst-Case-Scenario“ einer Hungersnot in Geza behauptete, und um dies zu beweisen, änderte sie ihre eigenen „Standards, nach denen sie Hungersnöte beurteilt.“ Sie senkte die „Schwelle für Unterernährung von 30 % auf 15 %“, obwohl dies „die Hälfte des Prozentsatzes war, bei dem sie überall sonst auf der Welt [eine Hungersnot] ausgerufen hätten.“
Da viele NGOs, Nationen, Medien und die UN darauf bedacht sind, zu zeigen, wie Israel „die Kinder in Gaza hungern lässt“, sollte es zumindest ein paar echte Fotos von hungernden Kindern geben, doch bisher gab es kein einziges „das nicht irreführend war, entweder weil es ein Kind zeigte, das an einer schrecklichen Krankheit litt“ und nicht an Hunger, oder weil es inszeniert war oder weil es nicht einmal in Gaza aufgenommen wurde.
Während Israel wegen dieser abscheulichen Lüge verurteilt wurde, ignorierte die Welt „den wahren Hunger“, den die Hamas und der Islamische Dschihad den Geiseln auferlegt hatten. Aber diese Wahrheit über Israels Geiseln wurde von den Nationen, die entgegen dem Völkerrecht einen palästinensisch-arabischen Staat „anerkannt“ haben, im Grunde genommen ignoriert oder „als Nicht-Thema behandelt.“
Die Neigung von Antisemiten, Lügen über Israel zu verbreiten, ist grenzenlos. „Von Behauptungen über Hunderttausende von Todesfällen, die ausschließlich auf den Wünschen der Autoren in Publikationen wie The Lancet beruhen, bis hin zu gefälschten Röntgenbildern von Kindern, die angeblich von IDF-Truppen erschossen wurden, ist der Krieg gegen die Wahrheit endlos. Schlimmer noch, diese Lügen werden von den Medien unkritisch wiederholt, die verzweifelt nach jeder Geschichte suchen, die Israel in ein schlechtes Licht rückt, egal wie unwahr sie auch sein mag.“
Die BBC, der Guardian und die Ney York Times sind nur einige der Hauptschuldigen, die „seit Jahrzehnten immer wieder falschen Alarm schlagen, vom gefälschten Massaker von Jenin im Jahr 2002 bis zur Lüge, dass Israel 2023 das Al-Ahli-Krankenhau bombardiert habe.“ Dennoch zeigen sie keinerlei Reue. Was Israel betrifft, „sind sie unfähig, sich wie Journalisten zu verhalten oder grundlegende journalistische Standards und Ethik zu wahren. Jede Lüge wird geglaubt, und die Wahrheit wird unterdrückt.“
Willig verwendete ein Zitat aus einer aktuellen Star Wars Fernsehserie, um diesen Krieg gegen die Wahrheit zu beschreiben: „Der Tod der Wahrheit ist der ultimative Sieg des Bösen. Wenn die Wahrheit uns verlässt, wenn wir sie entgleiten lassen, wenn sie uns aus den Händen gerissen wird, werden wir anfällig für die Gier des Monsters, das am lautesten schreit.“ Dann fragt er: „Gilt das nicht auch für Organisationen und Länder, die bewusst die Bedeutung von Wörtern verändern um sie als Waffe einzusetzen? Gilt das nicht auch für Zeitungen, die auf ihren Titelseiten über falsche Hungersnöte berichten und Berichte über echte Hungersnöte verschweigen?“
Er kommt zum Schluss: „Der Tod der Wahrheit hat die westlichen Gesellschaften anfällig für Monster gemacht. Er hat jüdische Gemeinschaften anfällig für Gewalt gemacht, die im Namen eines genozidalen Todeskults verübt wird. Er hat dazu geführt, dass die Staats- und Regierungschefs der Welt ein Land umarmen, das so fiktiv ist wie Narnia, und eine Terrororganisation belohnen, die so völkermörderisch ist wie Hitler. Er hat dazu geführt, dass die echte Hungersnot und die echte Notlage der Geiseln ignoriert und abgetan werden. Wenn eine Person, eine Organisation oder ein Land bereit ist, für eine Gruppe zu lügen, die so böse und völkermörderisch ist wie die Hamas, stirbt die Wahrheit selbst, und bald darauf sterben unschuldige Menschen.“ ("The death of truth in the war on Israel," Gary Willig, Arutz 7, 15 Aug. 2025)
Verdammt, wenn man tut, verdammt, wenn man es nicht tut
Khaled Abu Toameh, ein israelisch-arabischer Muslim, hat die Beziehungen Israels zu Gaza in den letzten Jahren nachgezeichnet und aufgezeigt, dass unabhängig davon, was Israel tat – es nicht ausreichte, um die Forderungen der Welt zu befriedigen.
Vor einigen Jahren wurde Israel von „vielen Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft unter Druck gesetzt, die Beschränkungen für den von der Hamas kontrollierten Gazastreifen zu lockern“, um das Leid der angeblich zwei Millionen dort lebenden Palästinenser zu lindern. Dieser Druck kam „trotz der wiederholten Terroranschläge der Hamas gegen Israel“, darunter mehr als 31.000 Raketen- und Mörsergranaten, die auf israelische Zivilisten abgefeuert wurden. Das war vor dem Massaker am 7. Oktober, und der Raketenbeschuss wurde mit „gewalttätigen Ausschreitungen der Terrororganisation an der israelischen Grenze“ koordiniert. Außerdem wurden in den zwei Jahren seit 2023 „weitere 1.000 Raketen und Geschosse aus dem Gazastreifen auf Israel angefeuert“, was jedoch kaum Beachtung fand. Er fragte: „Welches europäische Land würde 50.000 Raketen, Mörsergranaten und Flugkörper tolerieren, die auf es abgefeuert werden – oder auch nur eine einzige…?
In all den Jahren seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen hat Israel den Bewohnern des Gazastreifens Hilfe angeboten, trotz der „anhaltenden Angriffe und Drohungen der Hamas, ihren Dschihad (heiligen Krieg) gegen Israel fortzusetzen.“ So unterstütze Israel beispielsweise das Angebot Katars, „Milliarden von Dollar“ für „humanitäre Hilfe, Beamtengehälter und Infrastruktur“ nach Gaza zu schicken, die über internationale Organisationen, darunter das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA), weitgeleitet wurde. [Im Nachhinein sehen wir, dass dies ein Fehler seitens Israels war, da Katar heute als Nation der Muslimbruderschaft gilt, die Israel, Amerika und dem Rest des Westens feindlich gegenübersteht.]
„Katar finanzierte Brennstoff für das Elektrizitätswerk in Gaza, Baumaterialien für Infrastrukturprojekte und Lebensmittelrationen für arme Familien. Israel genehmigte einen Großteil dieser Finanzmittel, die in bar ausgezahlt wurden, als Teil einer Politik zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Stabilität im Gazastreifen.“ Das Ziel war nicht die Unterstützung der Hamas, sondern „eine humanitäre Geste des guten Willens, um die Notlage vieler Bewohner Gazas zu lindern…“
Um die Bewohner Gazas zu helfen, „erhöhte Israel schrittweise die Zahl der palästinensischen Arbeiter“, die in Israel direkt arbeiten durften. „Nach der brutalen und gewaltsamen Machtübernahme durch die Hamas … im Jahr 2007“ verbot Israel vielen Arbeitern aus Gaza „aus Sicherheitsgründen“ die Einreise. Nach den Ereignissen vom 7. Oktober waren „die Sicherheitsbedenken Israels“ offensichtlich völlig gerechtfertigt.
Ende 2014 erlaubte Israel erneut „Arbeitern aus dem Gazastreifen die Einreise“ über eine begrenzte Quote von „Handelsgenehmigungen“ Auch hier war das Ziel, „wirtschaftliche Anreize zu schaffen, um die Ruhe im Gazastreifen aufrechtzuerhalten. Die Zahl der Genehmigungen stieg stetig an“ und erreichte bis zum 7. Oktober etwa 18.000, wobei sogar eine weitere Erhöhung geplant war.
Zwei Wochen vor dem 7. Oktober berichtete Reuters: „Israel hat die Grenzübergänge zum Gazastreifen wieder geöffnet … und damit Tausenden palästinensischen Arbeitern ermöglicht, ihre Arbeitsplätze in Israel und im Westjordanland zu erreichen“, nachdem diese aufgrund gewalttätiger, von der Hamas organisierter Proteste an der Grenze wochenlang geschlossen waren. Die 18.000 Bewohner des Gazastreifens, die eine Arbeitserlaubnis für Israel haben, brachten ihren Familien täglich rund 2 Millionen Dollar in bar ein. Reuters fügte hinzu, dass ein anonymer palästinensischer Beamter sagte, die Geste Israels sei „auf Wunsch der [ägyptischen und UN-] Vermittler zur Deeskalation der Spannungen“ erfolgt.
Abu Toameh fasste zusammen, was er bisher geschrieben hatte: „Vor dem Angriff vom 7. Oktober … unternahm Israel beispielslose Anstrengungen, um die Palästinenser im Gazastreifen zu helfen und einen weiteren Krieg mit der Hamas zu vermeiden. Ägypten, Katar, die UNO und andere internationale Parteien versicherten Israel immer wieder, dass der beste Weg, um Ruhe und Stabilität in [Gaza] zu erreichen, darin bestehe, die Wirtschaft zu verbessern und mehr Genehmigungen für palästinensische Arbeiter für die Einreise nach Israel zu erteilen.“
Nach dem Rückzug Israels aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 wollte das Land „ein neues Kapitel in seinen Beziehungen“ zu den Bewohnern des Gazastreifens aufschlagen und „gemeinsam an Wirtschafts- und Technologieprojekten zum Wohle beider Völker arbeiten.“ Nichts davon ist geschehen. Kurz nach dem Rückzug Israels übernahm die Hamas die Kontrolle über den Gazastreifen und verwandelte ihn in eine große Basis für den Dschihad gegen Israel.
Die Führer der Hamas waren nicht am „Wohlbefinden der jungen Menschen in Gaza“ oder an Krankenhäusern und Schulen interessiert. Sie konzentrierten sich ausschließlich auf „die Zerstörung Israels und die Ermordung von Juden.“ Die Hamas betrachtete die Vielzahl der Arbeitslosen in Gaza als „Verantwortung Israels … In ihren Augen war Israel, das sich 2005 vollständig aus Gaza zurückgezogen hatte, weiterhin „für die humanitäre und wirtschaftliche Hilfe“ für die Bevölkerung Gazas verantwortlich.
Rückblickend erkennen wir nun, wie Israel in die Falle geraten war. „Als Israel Beschränkungen über Gaza verhängte, um seine eigenen Bürger zu schützen und Terrorismus zu verhindern, wurde es von einigen Israelis und Nationen dafür verurteilt, den Bewohnern Gazas Leid und Schmerz zuzufügen.“ Als Israel jedoch einige Beschränkungen lockerte und Tausenden von Gazanern erlaubte, in Israel zu arbeiten, wurde es obwohl „Ägypten und andere arabische Länder sich weigerten, Palästinenser aufzunehmen, dafür kritisiert, angeblich die Hamas zu stärken.“
Israel zahlte einen sehr hohen Preis für seine Hoffnung, „dass Arbeitsplätze, Geld und humanitäre Hilfe Stabilität und Ruhe bringen“ und „Terroranschläge“ aus dem Gazastreifen verhindern und zumindest reduzieren würden. Wieder einmal sahen die Hamas und viele Palästinenser „diese versöhnlichen Maßnahmen als Zeichen der Schwäche Israels.“
Abu Toameh schrieb, dass die Hamas unabhängig vom Vorgehen Israels entschlossen war, ihren Angriff vom 7. Oktober auf Israel durchzuführen. „Was die internationale Gemeinschaft nicht versteht, ist, dass seit der Gründung der Hamas vor mehr als 35 Jahren ihr erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist. Für die Hamas ging es bei dem Konflikt mit Israel nie um die Wirtschaft, die Siedlungen oder die Verbesserung der Lebensbedingungen der Palästinenser. Die Hamas betrachtet Israel als eine große illegitime „Siedlung“, die entwurzelt und durch einen islamistischen Staat ersetzt werden muss.“
Er fasst seinen Artikel wie folgt zusammen: Israel wird sowohl dafür verdammt, dass es den Palästinensern im Gazastreifen hilft, als auch dafür, dass es ihnen nicht genug hilft. Wenn Israel Finanzmittel und Wirtschaftshilfe zulässt“, wie es getan hat, „wird Israel verantwortlich gemacht, den Krieg der Hamas gegen Israel mitzufinanzieren. Hätte Israel die Überweisung von Finanzmittel und Wirtschaftshilfe in den Gazastreifen abgelehnt, würde man Israel vorwerfen, die Palästinenser auszuhungern und zu brutalisieren. Alle wollen es so haben, dass alles, was Israel tut, „Falsch“ ist.“ ("How Israel helped the Gaza Strip before Oct. 7, 2023," K. Abu Toameh, Gatestone Institute, 16 Sept. 2025) Bitte beachten Sie, dass Abu Toameh ein arabisch-muslimischer Bürger Israels ist.
Abschließende Gedanken
Ich gehe davon aus, dass die weltweiten Ereignisse und die Ereignisse rund um Israel bis zum Ende des Jahres 2025 noch „interessanter“ werden. Patriotismus kann zwar gut sein, insbesondere wenn wir in einer Nation leben, die Gott und Sein Wort ehrt und Israel segnet, doch er kann uns von unserer primären Berufung als Botschafter des Reiches von Gott, dem Sohn ablenken.
Und obwohl Patriotismus leichter zu rechtfertigen ist, wenn man in Israel lebt, gibt es dennoch Zeiten – und diejenigen unter euch, die die Gebetsbriefe lesen, sind sich dessen bewusst –, in denen ich mich entschieden gegen das stelle, was die israelische Regierung und sogar die Mehrheit des Volkes tun wollen.
Israel wurde als Gottes Erbe auserwählt und aufgrund dieses Privilegs hat es doppelt für seine Rebellion gegen Gott bezahlt (Jes 40,2; Jer 16,18; Am 3,2).
Auch wir, die wir errettet sind, wurden auserwählt, und deshalb behandelt Gott uns wie Seine Kinder und erzieht uns – manchmal streng. Er erzieht uns wie ein Vater (Hebr 12,5-7), aber diejenigen, die nicht zu Ihm gehören richtet Er als gerechter König und Richter (Spr 20,8; 25,5; Jes 9,6; Offb 19,11-16).
Doch Sein Ziel ist fast am Ende der Heiligen Schrift klar dargelegt: Durch unsere vollendete Erlösung, für die Jeschua gerade jetzt Fürsprache einlegt (Hebr 7,25), wird Gottes Herrlichkeit verherrlicht werden:
Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht Seiner Herrlichkeit zu stellen, dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.Judas 1,24-25
Segen aus Zion
Chuck Cohen
Psalm 134,3