Schalom Freunde,
was für eine aufregende - und anstrengende – Zeit, in der wir leben! Diese Nation dabei zu beobachten, wie sie die freie Welt gegen die Bedrohung durch eine dämonische schiitische Massenvernichtungswaffe verteidigt – auch wenn viele in der Welt nicht damit einverstanden sind, dass es das ist, was Israel tut – ist wie ein Film, in dem der Gute missverstanden und sogar verfolgt wird, aber am Ende doch siegt. Natürlich ist das Gottes Werk, und wir preisen Ihn dafür, dass Er Israel als Seine Kriegswaffe
benutzt, um diesen bösen Berg fertig zu machen, den Er Babylon
nennt. (Jer. 51, 20-25).
Ich möchte noch einmal betonen, dass dieser Newsletter nicht dazu gedacht ist, euch mit den neuesten Nachrichten zu versorgen. Nicht nur das, es ist auch unmöglich, dies zu tun, denn während ich dieser Ausgabe den letzten Schliff verpasse, erklärte Trump heute früh, dass die amerikanische Luftwaffe alles, was von den iranischen Atomanlage übriggeblieben ist, „ausgelöscht“ hat, nachdem die israelische Luftwaffe den ersten Schuss abgegeben hatte.
Wenn ihr also noch nicht die Freitagsgebetspunkte der Intercessors for Israel [Fürbitter für Israel, Anm. d. ÜS.] abonniert habt, die ich wöchentlich schreibe, dann tut das bitte, damit ihr über die aktuellen Ereignisse rund um Gottes Nation und Sein baldiges Königreich informiert werdet. [https://www.ifi.org.il/de/]
Was ich in den Watchmen zu tun versuche, ist, Hintergrundinformationen zu liefern, um euch auf die Kräfte aufmerksam zu machen, die versuchen, Israel auszulöschen, sowie einige Lehren, um euch auf euren Weg zum Himmel zu ermutigen.
Wieder unterwegs….
Apropos Straße: Seit meinem letzten Rundbrief sind Karen und ich aus unserem Haus ausgezogen, in dem wir mehr als 30 Jahre lang gelebt hatten. Das war in Gilo, einem südlichen Vorort von Jerusalem, während unser neues Haus in Tzur Hadassah liegt, ein paar Kilometer südlich von Gilo in den judäischen Hügeln.
Der Umzug war eine der, wenn nicht sogar die schwierigste Zeit meines Lebens – persönlich, körperlich, und geistig. Und während wir uns einleben, hat die Erschöpfung durch den Umzug und die damit verbundenen Aufgaben es mir sehr schwer gemacht, etwas anderes zu tun als Intercessors for Israel [Fürbitter für Israel, Anm. d. ÜS.] zu leiten – sowohl die verschiedenen Gebetstreffen als auch das Schreiben der Freitagsgebetspunkte. Bitte verzeiht, mir also, wenn diese Rundbriefe seltener und in größeren Abständen erscheinen.
Die gute Nachricht ist, dass der Umzug mir einmal mehr gezeigt hat, dass ich verloren bin, wenn meine Erlösung in irgendeiner Weise von mir abhängt. Ich erinnere mich, dass Lance Lambert kurz vor seinem Aufstieg in die Herrlichkeit (Tod) und nach einer schweren Krankheit ein Wort wie dieses mit uns teilte: „Gnade! Ohne Gnade würde es keiner von uns schaffen.“ Das betonte auch John Newton, der ehemalige Sklavenhändler, nachdem er gerettet worden war, als er die erste Zeile seines vielgeliebten Kirchenliedes schrieb: „Amazing grace, how sweet the sound that saved a wretch like me.“ [Erstaunliche Gnade, wie süß der Klang, die einen armen Sünder wie mich errettete, Anm. d. ÜS.] Amen und Amen!
Operation Volk wie ein Löwe
Am Freitag, den 13. Juni griff Israel schließlich den Iran an, um die Bedrohung durch eine Atomwaffe und einen riesigen Vorrat an ballistischen Raketen in den Händen der fanatischen schiitischen iranischen Führung zu beseitigen. Wir von IFI haben jahrzehntelang dafür gebetet und Israels Premierminister Bibi Netanjahu hat die Welt vor dieser globalen Gefahr gewarnt, seit er Mitte der 1980er Jahre israelischer Botschafter war. Israel hat endlich den Hammer fallen lassen und mit einem Plan angegriffen, der ebenfalls seit Jahrzehnten vorbereitet wurde.
Es ist noch zu früh, um das Endergebnis zu beurteilen und alle Details zu kennen, die berichtet werden, einige davon sind echt, andere gefälscht, aber der Iran wurde völlig überrascht, da viele seiner führenden Militärs und Atomwissenschaftler das bekamen, was sie angeblich lieben: den Tod!
Der Name der Operation „Volk wie ein Löwe“ stammt aus 4. Mose 23, 24, das zu einer Reihe unglaublicher Prophezeiungen gehört, die Gott dem Propheten Bileam, der ein Prophet für Profit war, in den Mund gelegt hat. Denn wenn Gott zu Bileam durch seinen Esel sprechen konnte, konnte Er Bileam leicht dazu benutzen, zu Moabs König Balak und zukünftigen Generationen zu sprechen.
Hier ist, was Netanjahu kurz nach den ersten Angriffen der IDF auf iranische Atomziele sagte. Die Kommentare in Klammern sind von mir: „Vor wenigen Augenblicken hat Israel die Operation Volk wie ein Löwe gestartet, eine gezielte Militäroperation, die darauf abzielt, die iranische Bedrohung für Israels Überlebens zu beseitigen…“
„Seit Jahrzehnten rufen die Führer in Teheran offen zur Zerstörung Israels auf. Sie haben ihre völkermörderische Rhetorik mit einem Atomwaffenprogramm untermauert. In den letzten Jahren hat der Iran genug hochangereichertes Uran für neun Atombomben produziert… Noch besorgniserregender ist, dass der Iran kürzlich beispiellose Schritte unternommen hat, um dieses Uran waffenfähig zu machen. Wenn er nicht gestoppt wird, könnte der Iran in kürzester Zeit eine Atomwaffe entwickeln… Dies ist eine klare und gegenwärtige Gefahr für das Überleben Israels.“
„Vor achtzig Jahren wurde das jüdische Volk Opfer eines vom Nazi-Regime verübten Holocausts. Heute weigert sich der jüdische Staat, Opfer eines nuklearen Holocausts zu werden… Als Premierminister habe ich immer wieder deutlich gemacht: Israel wird niemals zulassen, dass diejenigen, die unsere Vernichtung fordern, die Mittel entwickeln, um ihre Drohungen wahr zu machen. Heute Abend hat Israel diesen Worten Taten folgen lassen.“
„Wir haben das Herzstück der iranischen Programme zur Anreicherung von Atomwaffen und zur Herstellung von Waffen getroffen. Wir haben Irans wichtigste Anreicherungsanlage in Natanz ins Visier genommen. Wir haben auch führende Nuklearwissenschaftler ins Visier genommen, die an dem iranischen Atomwaffenprojekt beteiligt sind.“
„Außerdem haben wir das iranische Programm für ballistische Raketen angegriffen. Im vergangenen Jahr hat der Iran 300 ballistische Raketen auf Israel abgefeuert. Jede Rakete trägt eine Tonne Sprengstoff und bedroht das Leben von Hunderten von Menschen. Schon bald könnten diese Raketen nukleare Sprengköpfe tragen und nicht nur Hunderte, sondern Millionen Menschen in Gefahr bringen… Stellen Sie sich vor, 10.000 Tonnen TNT fallen auf ein Land von der Größe New Jerseys [entspricht der Größe Hessens, Anm. d. ÜS]. Dies ist eine unerträgliche Bedrohung. Sie muss gestoppt werden.“
Der Iran arbeitet jetzt an einem, wie er nennt, „neuen Plan“ zur Zerstörung Israels. Der alte Plan ist gescheitert. Der Iran und seine Stellvertreter versuchten Israel mit einem „Feuerring“ einzukreisen und starteten den schrecklichen Angriff am 7. Oktober. Doch das israelische Volk und unsere Soldaten erhoben sich wie Löwen, um unser Land zu verteidigen. Wir haben die Hamas zerschlagen. Wir haben die iranischen Stellvertreter in Syrien und Jemen vernichtet. Als der Iran uns im vergangenen Jahr zweimal direkt angriff, schlugen wir innerhalb des Irans zurück.“
„Doch wenn wir uns selbst verteidigen, verteidigen wir auch andere. Wir verteidigen unsre arabischen Nachbarn, die ebenfalls unter der iranischen Kampagne des Chaos und des Gemetzels gelitten haben. Unser Vorgehen gegen Irans Stellvertreter Hisbollah führte zur Bildung einer neuen Regierung im Libanon und zum Sturz von Assads mörderischem Regime in Syrien. Die Menschen in diesen Ländern haben nun eine Chance auf eine bessere Zukunft.“
„Das Gleiche gilt für das tapfere iranische Volk. Ich habe eine Botschaft für sie: Unser Kampf ist nicht mit euch. Unser Kampf gilt der brutalem Diktatur, die euch 46 Jahre lang unterdrückt hat. Ich glaube, eure Befreiung ist nahe, und wenn sie kommt, wird das Band zwischen unseren beiden alten Völkern wieder aufblühen.“
„Ich versichere der zivilisierten Welt: Wir werden nicht zulassen, dass das gefährlichste Regime der Welt in den Besitz der gefährlichsten Waffen der Welt gelangt. Und der Iran plant, diese Atomwaffen an seine terroristischen Handlanger weiterzugeben, wodurch der Alptraum des Nuklearterrorismus nur allzu real wird.“
„Die zunehmende Reichweite von Irans ballistischen würde diesen nuklearen Alptraum in die Städte Europas und schließlich nach Amerika bringen. Denken Sie daran, dass der Iran Israel als den ‘Kleinen Satan‘ und Amerika als den ‘großen Satan‘ bezeichnet und seit Jahrzehnten Millionen von Menschen mit den Rufen ‘Tod für Israel‘ und ‘Tod für Amerika‘ anführt. Heute antwortet Israel auf diese völkermörderischen Rufe mit Taten – und mit einem Aufruf unsererseits: Lang lebe Israel und lang lebe Amerika…“
„Die schwierigste Entscheidung, vor der ein Staatsoberhaupt steht, ist die, eine Bedrohung zu stoppen, bevor sie sich voll entfaltet. Vor fast einem Jahrhundert, als wir den Nazis gegenüberstanden, versagte eine Generation von Führern, rechtzeitig zu handeln. Sie waren durch die Schrecken des Erstens Weltkrieges gelähmt und entschlossen, einen Konflikt um jeden Preis zu vermeiden – und bekamen den schlimmsten Krieg der Geschichte. Sie verfolgte eine Politik der Beschwichtigung. Sie ignorierten alle Wahnzeichen. Dieses Versagen führte zum Zweiten Weltkrieg, dem tödlichsten Konflikt der Geschichte, der 60 Millionen Menschenleben forderte, darunter sechs Millionen Juden – ein Drittel meines Volkes.“
„Nach diesem Krieg schworen das jüdische Volk und der jüdische Staat ‘Nie wieder‘. Nun, nie wieder ist jetzt. Heute hat Israel gezeigt, dass wir die Lehren aus der Geschichte gezogen haben. Wenn Feinde schwören, dich zu vernichten, dann glaube ihnen. Wenn Feinde Massenvernichtungswaffen bauen, muss man sie aufhalten. Wie die Bibel uns lehrt: Wenn jemand kommt, um dich zu töten, erhebe dich und handle zuerst. [Dies ist ein berühmtes rabbinisches Sprichwort, und kein direkter Befehl aus der Heiligen Schrift.] Das ist genau das, was Israel heute getan hat: Wir sind wie Löwen aufgestanden, um uns selbst zu verteidigen.“
„Vor über 3.000 Jahren gab Mose dem Volk Israel eine Botschaft mit auf den Weg, die seither unsere Entschlossenheit stärkt: ‘Seid stark und mutig‘ sagte er. [Dies stammt aus Josua 1,7 und ist ein direkter Befehl von Gott, nicht von Mose an Josua.] Heute stehen unsere starken und mutigen Soldaten und unser Volk zusammen, um uns gegen diejenigen zu verteidigen, die uns vernichten wollen. Und indem wir das tun, verteidigen wir viele andere, und wir stürzen mörderische Tyrannei. Generationen von heute werden in die Geschichte eingehen, dass unsere Generation standhaft geblieben ist, rechtzeitig gehandelt und unsere gemeinsame Zukunft gesichert hat.“
„Möge Gott Israel segnen; möge Gott die Kräfte der Zivilisation überall segnen.“ ("'Never again is now': Netanyahu announces strikes on Iran nuclear targets," JP, 13 June 2025)
Dieser Tweet auf X von Amjad Taha (@amjadt25), einem Bürger der Vereinigten Arabischen Emirate, der wahrscheinlich Muslim ist, wurde etwa drei Stunden nach Beginn der Operation Volk wie ein Löwe gepostet. Er sagt offen und öffentlich, was ich mir wünschte, dass mehr Menschen im Westen, insbesondere Gläubige, den Mut hätten zu sagen.
„Israel steht heute nicht nur für sich selbst. Israel steht für alle 8 Milliarden Seelen auf diesem Planeten und steht zwischen der Menschheit und dem Abgrund.
„Prüft nicht ein Volk, das im Feuer geschmiedet wurde. Provoziere nicht ein Volk, das aus Exodus und Exil geboren wurde. Mit dem Angriff auf die Atomwaffen des islamischen Regimes im Iran tut Israel das, was die Welt schon lange hätte tun sollen.“
„Zu jedem Israeli von heute, die Welt sieht, dass ihr Löwen seid. Die Welt spürt, dass ihr Adler seid, die aufsteigen. Ihr habt nicht um Mitleid gebettelt. Ihr habt euch in Stärke erhoben.“
„Der 7. Oktober war nicht nur ein Angriff auf die Juden. Es war ein Angriff auf die Menschheit. Und während die Welt schweigend wegschaute, stand Israel auf und schlug für uns alle zurück. Jetzt haben die Terroristen der Hamas, des bewaffneten Flügels der palästinensischen Muslimbruderschaft in Gaza endlich gelernt. Dies ist das Ende. Gebt die Geiseln zurück oder werdet ausgelöscht.“
„In der Bibel heißt es: Der HERR wird ausziehen wie ein Held, wie ein Kriegsmann den Eifer anfachen; er wird einen Schlachtruf, ja, ein Kriegsgeschrei erheben; er wird sich gegen seine Feinde als Held erweisen.
(Jes 42,13). Ja der Nahe Osten steht zu Israel, zu jeder Seele, die das Regime in Teheran, im Jemen, in # Gaza, im Sudan, in Syrien und im Irak getötet hat.“ „Dies ist keine Rache. Dies ist eine Abrechnung. Und # Israel führt sie an, nicht in Hass, sondern in Gerechtigkeit.“
Möge der Herr sich diesem Mann und vielen anderen Muslimen offenbaren, die – ob offen oder eher verborgen – an der Seite des jüdischen Volkes gegen die islamischen Ungeheuer stehen, die uns alle vernichten wollen.
Giulio Meotti, ein italienischer Journalist, schreibt zweimal pro Woche eine Kolumne für Arutz 7. In Bezug auf Israels Krieg gegen den Iran stellte er fest, dass die iranische „Atombombe ein offenes Geheimnis war“, bis R. Grossi aus Argentinien zum Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde der UNO – der IAEA – ernannt wurde. Grossi deckte auf, dass „die iranischen Verstöße eklatant geworden sind, sowohl was die Menge an angereicherten Uran als auch den Anreicherungsgrad betrifft“, der bis zu 83 % beträgt und damit nur noch einen Schritt von den 90 % entfernt ist, „die für die Bombe benötigt werden.“
Dies sei „für zivile Zwecke völlig unvertretbar“, da Kernkraftwerke nur bis 3-5 % angereichertes Uran verwenden. Er kam zu dem Schluss, dass der Iran derzeit in seiner unterirdischen Anlage in Fordow – die Trump gerade „vernichtet“ hat – „in drei Wochen über 230 Kilo Uran für militärische Zwecke verfügen könnte, genug für zehn Atomwaffen.“
Meotti fragte: „Was treibt den Iran in Richtung Atombombe?“ Dann schrieb er, dass B. Sansal, ein inhaftierter algerischer Schriftsteller, ihm vor einem Jahr sagte: „Der Iran ist davon überzeugt, dass, wenn es ihm gelingt Israel zu zerstören, alle muslimischen Länder unter seiner Flagge kommen werden und er das größte Reich der Welt mit zwei Milliarden Anhängern bilden wird. Die Islamisierung der Welt wird seit einem Jahrhundert geplant und organisiert.“
Sansal fügte hinzu: „Die einzige Lösung besteht darin, dieses Regime zu stürzen, bevor es in den Besitz von Atomwaffen gelangt, was es völlig immun gegen jegliche Bedrohung machen würde.“
Jacques Chirac, der ehemalige französische Präsident, der „aufgrund seiner Interessen und seiner Ideologie mit der islamischen Welt verbündet ist“, sagte, eine iranische Atombombe sei „nicht sehr gefährlich.“ Meotti fragt: „Vielleicht ein bisschen gefährlich?“
Meotti fuhr fort, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem „Mäßigung“ tatsächlich zu „Feigheit wird und Zweideutigkeit in Komplizenschaft umschlägt.“ Dies ist einer dieser Zeitpunkte.
In Bezug auf die Beteiligung Amerikas – wohlgemerkt schrieb er dies, bevor Trump den Abzug betätigte – sagte Meotti, dass er den Amerikanern nicht viel Vertrauen entgegenbringe, vor allem „weil sie nie viel vom Islam und dem Nahen Osten verstanden haben“, was sich auch nach der Bombardierung des Irans als traurige Wahrheit erweisen könnte. Er erinnerte daran, wie Andrew Young, Amerikas UN-Botschafter unter der Regierung Jimmy Carter in den späten 1970er Jahren, den Ajatollah Khomeini als „heiligen Sozialdemokraten“ gesehen hatte und tatsächlich „seine islamische Revolution mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung verglich.“
Außerdem hat Amerika eine moderne Geschichte, in der es sich einmischt, aber die Aufgabe nie zu Ende bringt: „Die Taliban sind nach Afghanistan zurückgekehrt, IS ist im Irak angekommen, der ‘Arabische Frühling‘ endete in Bürgerkriegen und Putschen, in Syrien ist nach dem Diktator der Kalif gekommen…“
Mit Blick auf Iran stellte er fest, dass „Der Iran seit 1979 ein Schurkenregime ist, das sich einer ältesten und kultiviertesten Zivilisationen der Welt (persisch und zoroastrisch, nicht islamisch) bemächtigt hat und sie in eine Waffe des Terrors und der Destabilisierung verwandelt hat.“ Es ist eine „theokratische Diktatur, die ihr Volk seit 50 Jahren abschlachtet.“
Dies sagte der Ajatollah Khomeini 1980: „Wir beten nicht den Iran an, sondern Allah, denn Patriotismus ist ein anderer Name für Heidentum. Ich sage: Lass dieses Land (Iran) brennen. Ich sage: Lasst dieses Land in Rauch aufgehen, vorausgesetzt, dass der Islam im Rest der Welt triumphiert.“
Dennoch beharren viele getäuschte Westler auf einer „moralischen und strategischen Gleichstellung dieses Regimes mit dem demokratischen Staat Israel … einer offenen Gesellschaft, einem Verbündeten des Westens und einem Opfer andauernder terroristischer Aggression.“
Im Jahr 2001 sagte der damalige „gemäßigte“ iranische Präsident Rafsandschani: „Die Juden müssen wirklich den Tag erwarten, an dem dieses überflüssige Glied aus dem Körper des muslimischen Gebiets und der muslimischen Welt amputiert wird, und alle Menschen, die sich in Israel versammelt haben, werden sich wieder über die ganze Welt verstreuen und zu Flüchtlingen werden.“
Meotti schreibt, dass zwar einige Stimmen im Westen „davor warnen, dass der israelische Angriff auf iranische Einrichtungen eine weitere Eskalation provozieren könnte“, doch die Wahrheit ist, dass es getan werden musste.“ Sogar der neue deutsche Bundeskanzler Merz bemerkte auf dem G7-Treffen im Juni, dass „Israel die Drecksarbeit für uns alle im Iran macht.“
Er schließt mit den Worten: „Danke an Israel, dass es den Kampf anführt und uns (vielleicht) die Augen öffnet.“ ("Israel has led the fight and – maybe – opened our eyes," G. Meotti, Arutz 7 Op-ed, 20 June 2025)
Trumps Wunsch, als Mann des Friedens bekannt zu sein
Dieser Artikel wurde zwar im Januar geschrieben, ist aber auch heute noch aktuell. Der ehemalige israelische Botschafter Yoram Ettinger ist heute Autor und öffentlicher Redner zu Themen im Zusammenhang mit Israel und Amerika. Er warnte Trump, der sich offen als ein Mann des Friedens bezeichnen möchte, vor den Gefahren, die entstehen, wenn man die Mentalität des Nahen Ostens im Umgang mit muslimischen arabischen Nationen nicht versteht.
„Kriege und Terrorismus [zu stoppen] ist ein edles Ziel“, doch es stößt auf eine „Realität, dass es in den letzten 14 Jahrhunderten, [d. h. seit Mohammed den Islam eingeführt hat,] keine friedliche Koexistenz zwischen Muslimen gegeben hat. In der Tat haben die inner-muslimischen Kriege seit 1948 mehrere Millionen Tote gefordert (z.B. 3 Millionen Tote während zweier Bürgerkriege im Sudan, 3 Millionen Tote während des Krieges zwischen Pakistan und Bangladesch, über 1 Million während des afghanischen Bürgerkrieges, fast 1 Million Syrer, die von Hafez und Baschar Assad getötet wurden, 1 Million Tote während des iranisch-irakischen Krieges, 350.000 in den jemenitischen Bürgerkriegen usw.)“, was sich auf über 9 Millionen Araber summiert, die von Arabern abgeschlachtet wurden, verglichen mit 130.000 Arabern, die in ihren Kriegen gegen Israel getötet wurden.
Außerdem müssen alle Pläne zur Beendigung von Kriegen und Terrorismus auch die „inner-muslimische Unberechenbarkeit, gewalttätige Intoleranz, ethnische und religiöse Zersplitterung, Despotismus, instabile Regime-Politik-Abkommen, inneren Terror und Subversion“ berücksichtigen.
Ettinger fügte prophetisch hinzu, dass alle Pläne zur Bewältigung von Kriegen und Terrorismus „einen Regimewechsel im Iran erfordern, der zum wichtigsten globalen Epizentrum des Anti-US-Terrorismus, des Drogenhandels, der Geldwäsche und der Verbreitung fortschrittlicher militärischer Systeme bis nach Lateinamerika und in die USA selbst geworden ist.“ Jahrzehntelange diplomatische Lösungen und „US- und UN-Wirtschaftssanktionen … haben es nicht geschafft, den Iran zu mäßigen“, vielmehr haben sie seine Anti-US-Fähigkeiten gestärkt, da „Wirtschaftssanktionen relativ unwirksam sind, wenn sie gegen fanatische, apokalyptische Regimes verhängt werden“, und angesichts zahlreicher „finanzieller, handelspolitischer und diplomatischer Möglichkeiten zur Umgehung von Sanktionen durch dritte Parteien“, die entweder gegen die Sanktionen oder gegen Amerika sind oder antiamerikanische Regimes unterstützen. Wie die vorherige Biden-Regierung gezeigt hat, sind Wirtschaftssanktionen reversibel.“
In Wirklichkeit „hat die Missachtung der Wirtschaftssanktionen durch den Iran seine strategische Position in der Region und weltweit gestärkt.
Würde jedoch das derzeitige iranische Regime fallen, würde dies „Die Machete der Ajatollahs von der Kehle Saudi-Arabiens, der Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrains und aller anderen pro-US-amerikanischen arabischen Regimes entfernen“, nicht zuletzt auch von Israel, und es würde „regionale und globale Gewalt“ reduzieren sowie wahrscheinlich zu einer Ausweitung der Abraham-Abkommen führen.
Um Kriege im Nahen Osten zu beenden und den Terrorismus einzudämmen, „muss man die zentrale Rolle anerkennen, die 1.400 Jahre alte fanatische, religiöse und imperialistische Ideologien / Visionen spielen, die über finanzielle und diplomatische Vorteile hinausgehen. Fanatische, religiöse und größenwahnsinnige Ideologien haben schiitische Terroristen (z.B. die iranischen Ajatollahs, die Hisbollah und die Huthis) und sunnitische Terroristen (z.B. die Muslimbruderschaft und ihre Ableger wie die Hamas) angetrieben und ihnen den Auftrag erteilt, ‘Abtrünnige‘ und ‘Ungläubige‘ zu unterwerfen.“
Während in den meisten westlichen Gesellschaften Geld die Oberhand hat, wird es im Iran durch „fanatische Ideologien“ ersetzt, mit der Hisbollah, ISIS, die Muslimbruderschaft, die Hamas und nicht zuletzt die PLO, die die Palästinensische Autonomiebehörde leitet. Diese „fanatischen Ideologien“ sind am deutlichsten in „ihren Gründungsurkunden, Schullehrplänen, Moscheepredigten, offiziellen Medien, öffentlichen Denkmälern und der finanziellen Unterstützung von Familien von Terroristen“ zu erkennen.
Ettinger fügt hinzu, dass „die Lehrpläne der Schulen die effektivsten Produktionsstätte der Terroristen und die authentischste Widerspiegelung der Strategie/Vision der Schurkenstaaten sind. Der Lehrplan geht über die moderaten Aussagen hinaus, die mit dem Westen geteilt werden.“ Diese Aussagen sind Teil der islamischen Lehre der Taqiya, die die Muslime lehrt, dass es für sie vollkommen akzeptabel ist, zu lügen, um Allahs Ziele zu fördern, und die ständig eingesetzt wird, „um den ‘ungläubigen‘ Westen in die Irre zu führen und zu überwinden.“
Die Fixierung des Westens auf die Mäßigung, die sie von vielen Muslimen im Nahen Osten, insbesondere von ihren Führern, hören, führt dazu, dass die westlichen Führer den problematischen und frustrierenden „Weg“ des Nahen Ostens übersehen – der so oft das direkte Gegenteil ihrer Worte ist. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist, wie US-Vertreter im Nahen Osten „einer Flut von pro-palästinensischen Gerede ausgesetzt sind, während der arabische Weg in der palästinensischen-arabischen Frage (seit 1948) überall gleichgültig bis negativ ist.“ Dies wird deutlich, wenn man bedenkt, dass „die sechs israelisch-arabischen Friedensverträge nicht von der Gründung eines palästinensisch-arabischen Staates abhängig gemacht wurden.“
Im Gegensatz zu westlichen Politikern sind sich die meisten Araber der historisch konstanten Ausrichtung der Palästinenser „auf radikale globale Einheiten, wie Nazi-Deutschland, den Sowjetblock, Ajatollah Khomeini und den internationalen Terrorismus, Nordkorea, Kuba, Venezuela, China und Russland“ bewusst. Diese Erfolgsbilanz hat die pro-US-Regimes davon überzeugt, „dass ein palästinensisch-arabischer Staat das Feuer im Nahen Osten anfachen würde, und sie sind, zumindest insgeheim fest entschlossen, kein Palästina innerhalb Israels entstehen zu sehen, nicht um Israels willen, sondern um ihrer selbst willen.“ Schließlich ist es wichtig, zu erkennen, dass „Verhandlungen und Deals vom Westen als ein Schritt zur Versöhnung angesehen werden, aber für Terroristen ist es ein Schritt zur Neugruppierung und zur Unterwerfung der westlichen ‘Ungläubigen‘ und des ‘großen amerikanischen Satans‘. Und so beruhigend ein Händedruck mit Terroristen im Nahen Osten (und ihren Anhängern) auch sein mag. Präsident Trump ist sich sicher bewusst, dass Leoparden nicht ihre Flecken ändern, sondern nur ihre Taktik!“ ("President Trump, beware of ME reality," Amb. (ret.) Y. Ettinger, Arutz 7 Op-ed, 29 Jan. 2025)
Ettingers letzte Aussage über das, was Trump sicher wissen muss, ist eine Bürde für uns in der Fürbitte, da wir bisher nicht gesehen haben, dass der US-Präsident sich dieser biblischen Wahrheit über Leoparden bewusst ist (Jer 13,23). Natürlich, wenn der Leopard wiedergeboren wird, dann werden nicht nur seine Flecken, sondern alles andere an ihm in eine neue Kreatur verwandelt. (2 Kor 5,17).
Ein neuer Antisemitismus, der die Juden auslöscht
Jonathan Lieberman, ein Rabbiner und Arzt, lebt in Netanya, Israel. Er schrieb über eine neue Form des Judenhasses, der die Juden auslöscht. Er verweist auf David Baddiel, einen britisch-jüdischen Autor, der 2021 ein brillantes, prägnantes und unglaublich aufschlussreiches Buch mit dem Titel Jews Don’t Count [Juden zählen nicht, Anm. d. ÜS] geschrieben hat, in dem er erklärt, wie „Juden anders behandelt werden als alle anderen Minderheiten.“ Ein Beispiel dafür ist, dass Juden im Westen als „zu weiß“ angesehen werden, um „die gleiche Aufmerksamkeit tu verdienen wie andere Opfer von Rassismus.“ [Doch in Israel würden die meisten Juden nicht als „weiß“ nach westlichen Standards angesehen] Er bezeichnete diesen neuen Antisemitismus als „Zwei-Klassen-Rassismus“, da er „von denjenigen toleriert und sogar ignoriert wird, die behaupten gegen Bigotterie“ in all ihren anderen Formen zu kämpfen.
Als Lieberman das Buch zum ersten Mal las, noch vor den „seismischen Ereignissen“ des Hamas-Massakers am 7. Oktober, war er der Meinung, dass es „Pflichtlektüre“ sein sollte, da es „das moderne Phänomen des Judenhasses“, das selbst in „vermeintlich fortschrittlichen Kreisen“ fortbestehe, klar erkläre.
Der verstorbene Rabbiner Lord Jonathan Sacks, ebenfalls aus dem Vereinigten Königreich, hatte sich ausführlich mit diesem Thema befasst und „die Mutation des Antisemitismus im Laufe der Geschichte“ analysiert. Zuerst hassten sie uns wegen unseres Gottes. Dann hassten sie uns, weil wir ‘ihren Gott getötet haben‘. Dann hassten sie uns, weil wir anders waren. Dann hassten sie uns, weil wir versuchten, gleich zu sein. Als nächstes verunglimpften sie uns als eine untermenschliche Ethnie ohne eigene Heimat – was im Holocaust gipfelte. Und jetzt, in einer perversen historischen Ironie, hassen sie uns, weil wir eine eigene Heimat haben und weil wir es wagen, sie zu verteidigen.“
Heute ist eine neue Stufe dieser „Mutation des Antisemitismus entstanden“, die auf Baddiels Feststellung beruht, dass „Juden nicht zählen“ und „die ein noch bösartigeres Niveau erreicht hat: den historischen Diebstahl. Dazu gehört die absichtliche Veränderung der Geschichte, um Juden aus ihrer eigenen Geschichte auszulöschen.“ Er beschuldigt die Juden, Kolonisatoren zu sein, die versuchen, „ein einheimisches Volk zu verdrängen“, d.h. die heutigen Palästinenser. Sie haben jedoch keine historische Verbindung zu den biblischen „Philistern“, von denen sie behaupten, sie seien ihre Nachkommen. Sie haben auch keine einheimische Geschichte, Sprache oder Kultur, die sie von den Arabern in den Israel umgebenden Nationen unterscheidet.
Diese Anschuldigung gegen die Juden in Israel ist nicht neu, sie begann 1964 mit der Gründung, der PLO, der Palästinensischen Befreiungsorganisation, durch Ägypten. Da dies drei Jahre vor dem Sechstagekrieg von 1967 war, stellt sich die Frage, welches Gebiet diese neu benannten „Palästinenser“ zu befreien versuchten! Sie machten sich nicht nur daran, „ihr eigenes ‘altes‘ Volk zu schaffen, sondern leugneten in Verbindung mit dieser Lüge auch die Geschichte der Juden.
Lieberman: „Mit Hilfe der schamlos israelfeindlichen, antisemitischen, korrupten und moralisch bankrotten UNO wurde die biblische und historische Realität der jüdischen Existenz im Land Israel seit über 3.000 Jahren stetig ausgehöhlt. Die Welt, die weitgehend unwissend und desinteressiert ist, wurde darauf konditioniert, Fiktion als Tatsache zu akzeptieren.“
Diese Verzerrung der Geschichte ist nicht nur ein jüdisches Problem – „es ist ein gesellschaftliches“ – und ein Vorzeichen für große zukünftige Gefahren. „Wenn die historische Wahrheit so leicht manipuliert werden kann, dann kann jede Gruppe zu jeder Zeit verunglimpft, ausgegrenzt und ausgelöscht werden. Wir haben dieses Muster schon einmal gesehen. Es beginnt mit den Juden, aber es endet nie mit den Juden.“
Das Virus des Antisemitismus hat „Jahrtausende lang gedeiht, indem es sich an die vorherrschenden Ideologien der jeweiligen Zeit angepasst hat. Jetzt hat er sich erneut angepasst – und sich in einen historischen Diebstahl verwandelt, eine Leugnung nicht nur des jüdischen Leids im Holocaust und am 7. Oktober, sondern der jüdischen Existenz an sich.“ ("Historical theft: A deliberate new antisemitism that erases Jews" J. Lieberman, JP Op-ed, 7 Feb. 2025)
Araber gegen Hamas
Während sich die Welt auf den iranisch-israelischen Krieg konzentriert, geht Israels Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen weiter, und zwar wegen dessen, was die Hamas an jenem schicksalhaften Tag des 7.10. den Israelis angetan hat und wie sie es getan hat. Doch sie taten es auf der Grundlage ihrer radikalen – und doch wörtlichen – Auslegung des Korans. Im Folgenden findet ihr einige muslimische Araber, die verachten, was die Hamas tat und getan hat, und mutig genug sind, offen darüber zu schreiben.
Bassem Eid, ein palästinensisch-arabischer Menschenrechtsaktivist, lebt in der Region Judäa/Samaria in Israel. Ende Januar schrieb er im Zusammenhang mit den Verhandlungen über die Freilassung der von der Hamas am 7. Oktober 2023 entführten israelischen Geiseln, dass möglichst viele von ihnen „wohlbehalten zu ihren überlebenden Familienangehörigen zurückkehren“ würden, wobei er hinzufügte, dass „wohlbehalten“ in diesem Fall ein relativer Begriff sei.
Eid wies darauf hin, dass „viele, wenn nicht alle Geiseln ständigen Misshandlungen fast jeder erdenklicher Art ausgesetzt sind – sexuell, körperlich, emotional und psychologisch. Wir müssen verstehen, dass sie nicht als die Menschen zurückkommen, die sie einmal waren, und dass das Leid, das sie erlitten haben, sie für de Rest ihres Lebens verfolgen wird.“ Mit Blick auf das Gesamtbild erklärte er: „Auch der Schaden, den die Hamas sowohl der israelischen als auch der palästinensisch-arabischen Gesellschaft und der gesamten Region absichtlich zugefügt hat, ist tief und dauerhaft.“
Er schilderte, wie die Geiseln am 7. Oktober 2023 entführt wurden, als „tausende Hamas-Agenten und andere palästinensische Araber vom Gazastreifen aus in den Süden Israels eindrangen und an einem Tag mehr als 1.200 Menschen massakrierten – der tödlichste Tag für Juden seit dem Holocaust.“
Eid sagte, dass viele Frauen und Mädchen, wie er es nannte, „zweimal ermordet“ wurden, indem sie „brutaler Vergewaltigung und Genitalverstümmelung ausgesetzt wurden, bevor sie abgeschlachtet wurden.“
Die Hamas brachte auch mehr als 250 lebende Gefangene zurück nach Gaza. Einige Terroristen verschafften sich sogar Zugang zu den Konten der Sozialen Medien ihrer Opfer und übertrugen ihre brutalen Taten per Live-Stream.“
Dieser sexuelle Missbrauch war jedoch nur eine Form der Grausamkeit, die sie erlebten. „Die Geiseln wurden in winzigen Käfigen in völliger Dunkelheit unter der Erde gehalten. Viele entführten Kinder wurden „mit einem erhitzten Gegenstand gebrandmarkt.“ Einige Geiseln wurden von Tierärzten operiert. Sie wurden auch psychologisch gefoltert mit der Behauptung, Israel sei bereits zerstört und niemand käme, um sie zu retten.“
Dann stellte er die Frage, mit der er sich herumgeschlagen hat: „Warum verhält sich jemand, selbst ein Terrorist, seinen Mitmenschen gegenüber so abgrundtief grausam?“ Die Antwort findet sich in der „Hassideologie der Hamas. Ihre Gründungscharta verpflichtet zur Vernichtung des Staates Israel und zu dessen Ersetzung durch einen islamischen Gottesstaat unter der Scharia“ [streng koranisches Gesetz]. Dies wird im „von der Hamas kontrollierten Gazastreifen“ durch eine von Antisemitismus durchdrungene Medienlandschaft „und ein Bildungsumfeld verstärkt, in dem sogar Kindersendungen und Schulbücher voller Fehlinformationen über die angebliche Niedertracht der Juden und Aufrufe zu ihrer Vernichtung sind.“
Eid fuhr fort und schrieb, dass Israel kurz nach dem 7.10. von der Hisbollah im Libanon angegriffen wurde, was zur Vertreibung von „Zehntausenden in beiden Ländern“ führte, von denen die meisten noch nicht zurückkehren konnten. Dann griffen die Huthis im Jemen, die vom Iran bewaffnet und finanziert werden, Israel ebenfalls an. Ihre Flagge verkündet ganz offen ihr Ziel, indem sie diesen Slogan trägt: „Tod den USA, Tod Israel, Fluch den Juden, Sieg dem Islam.“
All dies hatte zur Folge, dass die Friedensbemühungen zwischen Israel und anderen arabischen und muslimischen Nationen zum Scheitern verurteilt waren, „einschließlich der bevorstehenden Unterzeichnung eines Friedensvertrags zwischen Israel und Saudi-Arabien“, was sich nun als einer der Hauptgründe für das Massaker der Hamas am 7. Oktober herausgestellt hat.
Eid schließt mit der Feststellung, „Dass selbst wenn alle Geiseln morgen nach Hause zurückkehren würden, nichts mehr so wäre, wie es war. Vergewaltigung ist oft ein Trauma mit lebenslangen Auswirkungen, man denke nur an die Folgen von fast eineinhalb Jahren Gefangenschaft und unerbittlichem Missbrauch. Auch die Bevölkerung des Gazastreifens, die seit 2007 unter der Herrschaft der Hamas steht, wird die Lektionen der Kontrolle durch ein brutales, völkermordendes Regime, das Krankenhäuser, Schulen, Moscheen und Kirchen als militärische Einrichtungen nutzt, nicht so leicht verlernen… Wie bei den Nazis vor ihnen gibt es keinen gerechten Kompromiss mit der Hamas, damit die monströsen Narben, die sie hinterlassen haben, auch nur ansatzweise heilen können.“ ("The wickedness perpetrated by Hamas can never be undone," B. Eid, Arutz 7 Op-ed, 31 Jan. 2025)
Khaled Abu Toameh, ein israelisch-arabischer muslimischer Kommentator, schrieb ebenfalls über die dämonischen Absichten der Hamas gegenüber Israel und dem jüdischen Volk. „Einige Leute in Israel fordern, dass Premierminister Netanjahu zurücktritt und der Forderung der Hamas nach Beendigung des Krieges im Gazastreifen zustimmt“, als ob der Angriff am 7.10. „nur eine weitere Runde der Kämpfe mit der vom Iran unterstützten palästinensischen Terrorgruppe“ gewesen sei. Aber sie übersehen, dass es sich um „eine weitere Phase des Dschihad (heiliger Krieg) der Islamisten gegen Israel“ handelt.
Der Angriff erfolgte nicht, weil die Hamas „palästinensische Verurteilte aus israelischen Gefängnissen freilassen oder die Lebensbedingungen der Palästinenser unter ihrer Herrschaft im Gazastreifen verbessern wollte“ Ihr Ziel sei es, Israel zu zerstören und es durch einen „islamischen Staat“ zu ersetzen.
Abu Toameh sagte, dass die Hamas seit ihrer „gewaltsamen und brutalen Übernahme“ des Gazastreifens im Jahr 2007 „nichts getan hat, um die Einwohner zu helfen.“ Sie hat keine Krankenhäuser oder Schulen gebaut oder in das wirtschaftliche Wohlergehen der Bevölkerung investiert, sondern mit Hilfe des Irans und Katar „enorme Ressourcen für die Herstellung von Waffen wie Raketen und Flugkörper und den Bau eines riesigen Tunnelnetztes aufgewendet“, wodurch der Gazastreifen „zu einer der größten Stützpunkte für Dschihad und Terrorismus im Nahen Osten“ wurde.
Nach dem 7.10. „bekräftigte die Hamas ihre Entschlossenheit“, Israel zu zerstören, denn in einem Dokument, das unmittelbar nach dem Angriff veröffentlicht wurde, erklärte die Hamas ihren Widerstand „gegen die Anwesenheit von Juden in Israel. Das Dokument gibt freimütig zu, dass der Konflikt nicht mit der Unabhängigkeitserklärung Israels im Jahr 1948 oder am 7.10. begann“, sondern vor über 100 Jahren, „einschließlich 30 Jahren britischem Kolonialismus und 75 Jahren zionistischer Besatzung.“ Sie erklärt, dass die Hamas „eine palästinensische islamische nationale Befreiungs- und Widerstandsbewegung ist. Ihr Ziel ist es, Palästina zu befreien und dem zionistischen Projekt entgegenzutreten.“ In der Hamas-Charta von 1988 wird die zentrale Bedeutung des Dschihad als wichtigstes Mittel zur Erreichung ihrer Ziele hervorgehoben: „Ein kompromissloser Dschihad muss gegen Israel geführt werden, und jedes Abkommen, das das Existenzrecht Israel anerkennt, muss strikt abgelehnt werden.“ So betrachtet sie das „Problem Palästina“ durch eine „religiös-politische muslimische“ Brille und den israelisch-palästinensischen Konflikt, als einen Konflikt zwischen dem Islam und den „ungläubigen“ Juden. Die Erklärung von „Palästina“ zum Wakf, d. h. zum „heiligen islamischen Land“, bedeutet, dass es absolut „verboten ist, auch nur einen Zentimeter davon aufzugeben, weil niemand (einschließlich der arabisch-islamischen Herrscher) die Autorität dazu hat.“
Es ist wichtig zu wissen, dass die Hamas-Charta Hassan al-Bana zitiert, den Gründer der Muslimbruderschaft in Ägypten im Jahr 1928. Er sagte: „Israel wird entstehen und weiter existieren, bis der Islam es abschafft, so wie er alles abgeschafft hat, was vorher war.“ Die Hamas ist der palästinensische Zweig der Muslimbruderschaft, der größten sunnitischen Terrororganisation nicht nur im Nahen Osten, sondern in der ganzen Welt.
Abu Toameh hofft, das US-Präsident Trump die Muslimbruderschaft endlich „als ausländische terroristische Organisation“ einstuft, was es Ländern wie Katar und der Türkei, die „dschihadistische Terroristen fördern und finanzieren“, erschweren würde, die Bruderschaft weiterhin zu unterstützen.
„Seit ihrer Gründung ist die Hamas ihrer Charta vollkommen treu geblieben.“ Sie hat „das Existenzrecht Israels nie akzeptiert, sie hat alle Friedensabkommen zwischen Arabern und Israel abgelehnt“, und nachdem sie „Tausende von Terroranschlägen gegen Israel verübt hat, haben ihre Führer geschworen, damit fortzufahren“, bis Israel ausgelöscht ist.“
Das Massaker vom 7.10. war nur ein weiterer Schritt in ihren „Bemühungen, Israel zu vernichten. Dem Iran und der Hamas ist es egal, ob Zehntausende von Palästinensern“ getötet werden, solange ihr Dschihad gegen Israel letztendlich erfolgreich ist. Und nach dem 7.10. lobten die von Katars Regierung geförderten Medien ständig die Taten der Hamas und unterstützen weitere Gräueltaten wie diese.
Wochen nach dem Massaker gestand der Hamas-Führer Maschaal, dass die Hamas absichtlich „Palästinenser opfert“ um die jüdische Nation zu vernichten. „Wir kennen die Folgen unserer Operation am 7.10. sehr gut. Das palästinensische Volk ist wie jedes andere Volk. Kein Volk wird ohne Opfer befreit.“
Abu Toameh fuhr fort: „Jeder, der glaubt, dass die Hamas den Dschihad als Folge eines Waffenstillstandsabkommens aufgeben würde, begeht eine extreme Selbsttäuschung. Die Hamas hat ihre Mission Israel zu vernichten, noch nicht erfüllt. Das Hauptziel der Hamas, vor allem jetzt, ist es, nach dem Krieg an der Macht zu bleiben.“
Er fügte hinzu, es sei an der Zeit, „die Welt zu erinnern, was der ranghohe Hamas-Funktionär Ghazi Hamad“ direkt nach dem 7.10. sagte: „Die Al-Aksa-Flut [Hamas‘ Name für das Massaker] ist nur das erste Mal, es wird ein zweites, drittes und viertes Mal geben, denn …Israel ist ein Land, das keinen Platz auf unserem Land hat. Wir müssen dieses Land entfernen.“
Die Schlussfolgerung ist einfach und gerecht: „In einer zivilisierten Welt hat eine terroristische Gruppe, die offen auf völkermörderische Zerstörung aus ist, ihr Existenzrecht verwirkt.“ ("Hamas' October 7 massacre is part of its Jihad to destroy Israel," K. Abu Toameh, Gatestone Institute, 24 Feb. 2025).
Dieser Bericht hat mein Herz erfreut. Atta Farhat ist ein israelischer Druse und Bürgermeister einer Stadt im Norden Israels. Er ist auch “ein leidenschaftlicher Zionist.” In einer Rede, die er kürzlich in verschiedenen hebräischen Nachrichtensendern hielt, ermutigte Farhat die israelische Regierung, der muslimischen Welt gegenüber unumwunden aufzutreten. Er wies auf den Unterschied zwischen den Weltanschauungen der Menschen hin und betonte, dass die muslimische Mentalität des Nahen Ostens es versteht, Macht des eigenen Stammes oder der eigenen Religion auszuüben, während die israelisch/westliche Mentalität versucht, mit zu vielen konkurrierenden Werten zu jonglieren.“
Er fügte hinzu: „Je mehr man vor ihnen [in Verhandlungen] ‘kriecht‘, desto mehr sehen sie das… als Schwäche der Juden an, ganz einfach. Je mehr sie sehen, dass ihr für eure Existenz eintretet, für euer ewiges historisches Recht in diesem Land, desto mehr beginnen sie zu sagen: ‘Wir haben es mit Juden wie Josua, dem Sohn Nuns, zu tun und nicht mit den Juden von 1948 und danach‘.“
Die Muttersprache der israelischen Drusen ist Arabisch. Viele von ihnen dienen in der IDF, und aufgrund ihrer Geschichte unter dem Islam sind sie oft sehr antimuslimisch eingestellt. „Ihre Beobachtungen der israelischen Gesellschaft im Vergleich zu dem massiven Block von über einer Milliarde Muslimen, die sich gegen Israel verbünden, sind aufschlussreich.“
Farhat stellt fest, dass der Rückzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 und die Vertreibung von 9.000 Juden aus ihren Häusern dort die „falsche Botschaft an die Hamas und die muslimische Welt“ sendete. Sie betrachteten dies nicht als eine gutherzige Geste im Namen fairer und rücksichtsvoller Nachbarn. Stattdessen sahen sie es als Rückzug, als einen kleinen Sieg, der ihren Appetit anregt, die Kontrolle über ganz Israel zu übernehmen.“
Er fügte etwas hinzu, von dem ich mir wünsche, dass es sich alle Juden und alle Christen zu Herzen nehmen: „Es besteht kein Zweifel daran. Dass der Gazastreifen Teil des Landes Israel ist. Nach der jüdischen Tora ist das Land Israel ein Geschenk des Heiligen … an das Volk Israel.“ Wenn die Juden bereit sind, einen Teil ihres Landes aufzugeben, dann denken Muslime im Nahen Osten: „Wenn die Juden ihr historisches Rechtsempfinden aufgeben und die Tora, an die sie glauben sollten, verleugnet haben, dann werden wir sie besiegen‘.“ ("Druze mayor urges Israel to start thinking 'Middle Eastern'," Israel Today, 6 Mar. 2025)
Palästinenser für die Hamas
Die britische Kolumnistin Melanie Phillips zeigt die Kehrseite des Geistes der beiden oben zitierten Araber auf, nämlich dass eine große Mehrheit der Palästinenser, einschließlich derjenigen, die unter der bösartigen Herrschaft der Hamas im Gaza leben, die Hamas unterstützen.
In einem Interview in der Morgenausgabe von NPR am 5. Juni machte Graeme Groom, ein britischer Chirurg, der vor kurzem im Nasser-Krankenhaus im Gazastreifen gearbeitet hat, einige lächerliche „einseitige und naive“ Bemerkungen, indem er behauptete, dass Israels Kampagne in Gazas „fast ausschließlich gegen die Schuld- und Wehrlosen gerichtet ist.“ Phillips sagte, seine schockierende „falsche Anschuldigung, dass Israel gezielt Zivilisten angreift, erinnert an einige der dunkelsten Zeiten in der jüdischen Geschichte, als Ritualmordlegenden an der Tagesordnung waren.“
Sie fuhr fort, dass viel zu viele Experten und Bürokraten bei den Vereinten Nationen, der EU und den Nichtregierungsorganisationen sich bemühen, die Menschen im Gazastreifen als unfreiwillige Gefangene der Hamas darzustellen, die unter einem unterdrückerischen Regime ohne Macht und ohne Verantwortung gefangen sind. Dies ignoriere jedoch „die komplizierte und beunruhigende Realität, dass ein erheblicher Teil der Gazaner die Hamas und ihre gewalttätigen Aktionen, einschließlich der Terroranschläge im Süden Israels am 7. Oktober 2023, unterstützt.“
Als das Palästinensische Zentrum für Politik und Umfrageforschung (PCPSR) mit Sitz in Ramallah im März 2024 eine Umfrage durchführte, stellte sich heraus, dass 71 % der Bewohner des Gazastreifens der Meinung waren, dass die Hamas mit den Terroranschlägen vom 7. Oktober ‘richtig‘ gehandelt hat“, obwohl es zu „Massentötungen und Entführungen israelischer Zivilisten“ kam. Diese dämonische Ansicht lag immer noch bei über 50 % als das PCPSR im Mai 2025 eine weitere Umfrage durchführte. Darüber hinaus „lehnten 64 % der Gazaner die Entwaffnung der Hamas ab, was nicht nur die Unterstützung für die vergangenen Aktionen der Hamas zeigt, sondern auch ein Bekenntnis zur Fortsetzung des Hamas-Terrors.“
Phillips stellt fest, dass diese „mörderischen Ansichten“ auch außerhalb von Gaza zu finden sind. „In der gleichen PCPSR-Umfrage lehnten 88 % der Araber in Judäa und Samaria“, also der so genannten Palästinenser, auch die Idee einer Entwaffnung der Gruppe ab.“ Dies bestätigt einen Tweet des israelischen Außenministeriums auf X vom 22 April, in dem es heißt, dass die Palästinensische Autonomiebehörde [PA] „die Kinder nicht erzieht, sondern indoktriniert. Karten ohne Israel, Lehrer, die das Märtyrertum preisen, Schulbücher, die den Terror verherrlichen. Solange sie Hass lehren, gibt es keine Hoffnung auf Frieden. Hören Sie auf, das zu ignorieren. Hören Sie auf, Bildung zu finanzieren, die zu Terror führt.“
Im Oslo-Abkommen von 1993 heißt es, dass der Präsident der PA, Abbas, und seine Sicherheitskräfte „die Täter und alle anderen Personen, die direkt oder indirekt an terroristischen Handlungen, Gewalttaten und Aufwiegelung beteiligt sind, festnehmen, untersuchen und strafrechtlich verfolgen“ müssen (Anhang I, Art. II, 3 c, Oslo II). Die PA hat diese Verpflichtung seit über drei Jahrzehnten offen und offensichtlich missachtet. „Die PA hat nie greifbare Maßnahmen gegen Aufwiegelung ergriffen.“
Tatsächlich hat eine „jüngste Studie des Instituts für nationale Sicherheitsstudien der Universität Tel Aviv, die Lehrpläne der PA untersucht und festgestellt, dass die PA in ihren Lehrbüchern weiterhin ‘einige der schlimmsten Ansichten gegen Juden und Israel vertritt‘.“ [Doch selbst Saudi-Arabien streicht heute einen Großteil seiner israelfeindlichen, antisemitischen Lehren aus den Schulbüchern!]
Phillips schreibt, dass manche die Gazaner entschuldigen, was „Prof. Ilya Somin in einem Artikel vom Oktober 2023 in Reason tat, indem er die Bewohner des Gazastreifens mit den Russen verglich, die unter Putins Regime leben“, die ein „Volk mit eingeschränkter Freiheit sind, das für die Gräueltaten seiner Regierung keine moralische Schuld trägt.“ Aber dieser Vergleich „ist nur dann gültig, wenn die öffentliche Meinung gegen die herrschende Macht gerichtet ist. Im Fall des Gazastreifens ist die signifikante öffentliche Unterstützung für die Hamas die Wahrheit.“ Und obwohl es Andersdenkende gibt, „die der Hamas die Schuld an der Zerstörung ihrer Gesellschaft geben“, sind sie „in der Minderheit und wiederlegen nicht die Tatsache, dass die Hamas nach wie vor breite Unterstützung genießt, wie glaubwürdige Umfragen zeigen.“
Phillips Schlussfolgerung ist ein Beispiel für einen klardenkenden Menschen, der sich weigert, wahre Tatsachen zurückzuweisen: „Die Politik in Bezug auf Flüchtlinge, ausländische Hilfe und Waffenstillstand muss sich an der Realität orientieren, dass ein großer Teil der Bevölkerung des Gazastreifens eine terroristische Organisation unterstützt. Dies anzuerkennen, ist unerlässlich, wenn Israel in seinem Bemühen erfolgreich sein will, die Hamas zu zerstören und künftige Anschläge vom Typ des 7. 10. zu verhindern, zu denen sich die Hamas wiederholt und konsequent bekannt hat.“ Israel dürfe den Extremismus, der die Mehrheit im Gazastreifen durchdringe, nicht missverstehen, denn „wenn es das tut, riskiert es, dass die Terrororganisation überlebt. „Die internationale Gemeinschaft muss auch „anerkennen, dass die Menschen im Gazastreifen keine Opfer der Hamas sind, sondern dass sie die Situation in ihrer Gesellschaft selbst mitgestalten. Sie haben die Hamas gewählt und sie unterstützen die Hamas. Es ist an der Zeit, die Menschen im Gazastreifen nicht länger falsch zu verstehen.“ ("Getting Gazans wrong: Understanding support for Hamas and the Oct. 7 attacks," M. Phillips, Israel Today, 11 June 2025)
Politisch korrekte vs. biblisch korrekte Begriffe
Wie wir die Dinge nennen, ist äußerst wichtig, weil die Wahrheit für Gott äußerst wichtig ist (3 Jo 1,4). Die Wahrheit wird heute in den meisten postchristlichen westlichen Ländern offen mit Füßen getreten (Jes 59,14). Tatsächlich glauben heute viele fest daran, dass es keine letzte Wahrheit gibt, sondern dass die Wahrheit eines jeden Menschen genauso gültig ist wie die eines jeden anderen. Sehen wir, wie Gott Sein prophetisches Wort in 2. Thessalonicher 2,11-12 erfüllt und Menschen, die die Liebe zur Wahrheit ablehnen, einer „starken Verführung“ überlässt?
Und wehe dem, der es wagt, jemanden, der keine letzte Wahrheit kennt, zu sagen, dass seine Wahrheit falsch oder eine Lüge ist und in Wirklichkeit eine Lästerung des Einen darstellt, der die Wahrheit ist (Joh 14,6) und dessen Wort wahr ist (Joh17,17). Das gilt auch für den Leib des Messias, denn wenn wir einigen Gläubigen die Wahrheit über Israel und die Juden mitteilen, weigern sie sich, Sein Wort anzunehmen, und lehnen uns oft sogar als gerettet ab (Gal 4,16).
In Bezug auf den Kampf um Gottes Land und das Volk Israel gibt es eine Reihe von Begriffe, die verwendet werden – oft sogar von Freunden Israels, einschließlich Juden und christlichen Zionisten, – die die Wahrheit verzerren und so das Denken dieser Menschen verwirren und zur Verbreitung von Lügen über dieses Thema beitragen, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Leibes. Hier sind einige davon:
„Das Westjordanland“ ist eine moderne Bezeichnung, für das biblische Kernland des jüdischen Volkes, Judäa und Samaria. Dieser Begriff „Westbank“ stammt aus der Zeit, als das Westjordanland unter jordanischer Herrschaft stand, nachdem Israel 1948 eine Staat wurde, und zwar bis zum Sechstagekrieg 1967. Dieser Zeitraum betrug nur 19 Jahre. Verglichen mit der biblischen Wahrheit, dass Israel diesen Ort seit über 3.000 Jahren seine Heimat nennt, ist es absurd, ihn mit diesem unbiblischen Begriff zu bezeichnen.
Biblisch gesehen ist es das Kernland der Nation Israel, Judäa und Samaria. Und es sind diese Gebiete, in die Gott Sein Volk in der Endzeit zurückbringt (siehe z.B. Jer 31,3-5; Sach 12,2-8). Ich habe sogar schon Fürbitter korrigiert, die mit uns bei IFI gebetet haben und es als Westjordanland bezeichnet haben, obwohl sie es besser wussten. Wir müssen unbedingt anfangen, es mit seinem biblisch korrekten Namen zu benennen.
„Die Diaspora“ ist der Name, den die Juden üblicherweise für ihre „Heimat“ unter den nichtjüdischen Völkern verwenden. Er kommt vom griechischen Wort für „Zerstreuung.“ Doch weder dieser Begriff noch der Begriff „Exil“ findet sich in der Heiligen Schrift, um ihren wahren Zustand zu beschreiben. Gott zufolge befinden sich die Juden, die außerhalb des Landes Israel leben, in der „Gefangenschaft“ (5Mo 30,3; Esra 2,1; Ps 14,7; 85,1; Jer 32,44; 33,7, 11; Joel 4, 1-2 und viele weitere Verse).
Natürlich wäre es für die Juden, die sich immer noch weigern, Gott zu gehorchen und nach Zion zurückzukehren, sehr unangenehm, diesen biblisch korrekten Begriff zu verwenden. Diaspora ist ein so schön klingendes Wort, das so vertraut ist, dass es keine Schuld oder Verurteilung mit sich bringt.
Der Begriff „Antisemitismus“ wurde von dem deutschen Journalisten Wilhelm Mar im Jahr 1879 erfunden. Er erkannte, dass die Verwendung des genaueren Begriffs „Judenhass“ nicht sehr höflich oder wissenschaftlich war, auch wenn er sehr genau war. Daher ersetzte er den Begriff durch Antisemitismus, der auch heute noch verwendet wird. Doch wenn man den Begriff Antisemitismus durch den Begriff Judenhass ersetzt, dann sind wir mit dem Kern des Problems konfrontiert.
Judenhass und Hass auf das Volk Israel, gibt es schon seit Jahrhunderten, wie wir in Hesekiel 35,5, 11 lesen, wo Gott Edom und Esau auf dem Berg Seir, die geistigen Vorfahren des Islam, wegen ihres „ewigen Hasses“ auf die Kinder Israels zurechtweist (vgl. 25,15).
Messianische Meditationen über das Neue Testament
Römer 7:12: Darum ist das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut
(vgl. Neh 9,13; Ps 19,8-13).
Das ist eine klare und eindeutige Aussage, doch viele Gläubige denken immer noch so negativ über Gottes Gesetz, dass sie am Ende genau das Gegenteil von dem glauben, was Paulus hier geschrieben hat.
Römer 9,3-5: Denn ich wünschte [+bete], das ich selbst verflucht wäre [Gr. anathema] vom Messias für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch, die Israeliten sind, denen die Adoption und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und die Gesetzgebung und der Dienst [+Anbetung] Gottes und die Verheißungen gehören; deren die Väter sind und von denen der Messias nach dem Fleisch gekommen ist, der über allem ist, Gott, gesegnet in Ewigkeit. Amen.
Beachtet, dass Paulus nicht die Vergangenheitsform verwendet, wenn er beschreibt, was Gott Israel gegeben hat – sondern er spricht in der Gegenwart, obwohl dies nach dem Kreuz und der Auferstehung des Messias geschrieben wurde! Doch diejenigen, die durch die Ersatztheologie getäuscht werden, verdrehen diesem Vers und nehmen Israel/ den Juden all diese Gaben/Verantwortlichkeiten, die ihnen von Gott gegeben wurde, weg.
Römer 10,4-8: Denn Christus ist das Ziel des Gesetzes zur Gerechtigkeit für alle, die glauben. Denn von der Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, schreibt Mose: ‘Der Mensch, der diese Dinge tut, wird durch sie leben‘ (3Mo 18,5); die Gerechtigkeit aber, die aus Glauben kommt, spricht so: ‘Sprich nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel hinauffahren (5Mo 30,12)?‘ (d.h. den Messias herabholen) oder: ‘Wer wird in die Tiefe hinabfahren [wörtlich: in den Abgrund]?‘ (d.h. den Messias aus den Toten wieder heraufholen). Aber was sagt sie? Das Wort [rhema] ist bei euch, in eurem Mund und in euren Herzen (5Mo 30,14), d.h. das Wort des Glaubens, das wir verkünden.
Einige Versionen, wie die KJV übersetzen „Ende“ anstelle Ziel, aber das ist nicht die beste Art, das griechische Wort telos in diesem Vers zu übersetzen, da die Unmöglichkeit für den Menschen, das Gesetz perfekt zu halten, Teil von Gottes Art war, den sündigen Menschen zu zeigen, dass sie Seine Hilfe und Seine Gnade brauchen – die heute in Messias Jeschua gefunden wird.
Haben wir wirklich verstanden, was Paulus hier sagt? Mose beschreibt in 3. Mose 18,5, eine Gerechtigkeit, die durch das Gesetz erlangt wird, aber derselbe Mose beschreibt in 5. Mose 30,12-14 auch eine Gerechtigkeit, die durch den Glauben erlangt wird – die ebenfalls im Gesetz Gottes zu finden ist! Dies ist keine alttestamentliche Gerechtigkeit im Gegensatz zur neutestamentlichen Gerechtigkeit. Es ist die Gerechtigkeit Gottes, entweder durch Werke oder durch Glauben – beides wird von Mose im Gesetz Gottes beschrieben!
Römer 11,18: Rühmt euch nicht gegen die Zweige [das jüdische Volk]. Wenn ihr [die nichtjüdischen Gläubigen] euch aber rühmt, so wisst, dass nicht ihr die Wurzel tragt, sondern die Wurzel trägt euch.
Ich sehe die Wurzel (Singular) als Gottes Verheißung an die jüdischen Vorväter Abraham, Isaak und Jakob, dass durch ihren Samen alle Geschlechter der Erde gesegnet werden (1Mo 12,3b; 18,18; 22,18; 26,4; 28,14). Und diese Verheißung wird vom Heiligen Geist durch Paulus als das Evangelium für die Heiden bezeichnet: Und die Schrift, voraussehend, dass Gott die Heiden durch den Glauben rechtfertigen würde, verkündete Abraham zuvor die frohe Botschaft und sprach: ‘In dir sollen alle Heiden gesegnet werden‘.
(Gal 3,8 vgl. 1Mo 12,3b)
Beachtet bitte, dass „Same“ je nach Kontext entweder Singular oder Plural sein kann, und im Kontext von Gottes Verheißung an die Vorväter ist es beides: der verheißene Same Jeschua gemäß 1Mo 3,15, der aus den Vorvätern hervorgeht und deren Samen / Nachkommen – die physische Nation Israel, aus der das Heil und so viel mehr in die Welt kam (Joh 4,22).
Fürchte Dich nicht, Ich bin der Erste und der Letzte, Ich bin der, der tot war und lebendig ist. Und siehe, Ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes. Amen!Offb 1,17b-18
Segenswünsche aus Tzur Hadassah
Chuck Cohen