Watchmen from Jerusalem - Issue #2, 2026
Schalom, liebe Freunde,
wie bereits erwähnt: Wenn ihr daran interessiert seid, über die aktuellen Ereignisse rund um Israel auf dem Laufenden zu bleiben und zu erfahren, wie „Intercessors for Israel“ [Fürbitter für Israel, Anm. d. ÜS] dafür betet, meldet euch bitte für unsere freitäglichen Gebetspunkte an: https://www.ifi.org.il/de/
In letzter Zeit habe ich beim Leiten der IFI-Gebetstreffen eine tiefe Last verspürt, dafür zu beten, dass die Gemeinde versteht und ihrer Berufung folgt, an dem mitzuwirken, was Gott in und durch Sein auserwähltes Volk Israel tut – insbesondere da es Sein Ziel ist, Seinen heiligen Namen zu verherrlichen (Hes 36,21-23; vgl. 20,9, 14, 22). Ich bete dafür, weil ich in Seinem Wort gelesen habe, dass Gott zwar tun kann, was Er will, aber in der Regel darauf wartet, dass eines Seiner Kinder Ihn darum bittet, bevor Er es tut. Denn warum sonst würde Jeschua uns sagen, dass wir, wenn wir beten, darum bitten sollen, dass Sein Reich komme und Sei Wille auf Erden geschehe, wie er in der Ewigkeit geschieht, wenn dies für Gläubige nicht von entscheidender Bedeutung wäre (Mt 6,9-10)?
Außerdem, warum gibt es in der gesamten Bibel nur zwei Arten von Menschen, nach denen Gott sucht: diejenigen, die Ihn anbeten – was auch bedeutet, Ihm zu dienen – im Geist und in der Wahrheit (Joh 4,23-24), und Fürbitter (Jes 59,16, Hes 22,30-31 vgl. 13,4-5). Tatsächlich sind Fürbitter so entscheidend dafür, dass sich die Ziele Seines Reiches in der Welt verwirklichen, dass Er, selbst, nachdem Er verkündet hat, was Sein Wille für Jerusalem ist und dass Er das tun wird (Jes 62,1-2), Wächter auf den Mauern Jerusalems aufstellt, denen aufgetragen wird, Ihn ausdrücklich darum zu bitten, das zu tun, was Er bereits angekündigt hat (Jes 62,6-7)!